Freenet
- Werner Sperber - Redakteur

Freenet: Die Aussichtsreichsten; Börsenwelt Presseschau III

Die Experten von Börse Online verweisen auf die hohen Investitionen in die Infrastruktur und den harten Wettbewerb, die den großen Telekommunikations-Konzernen zugesetzt haben. Deshalb haben viele davon auch den Ruf als sichere Dividendenzahler eingebüßt. Die Aktienkurse kleinerer Telekom-Dienstleistungsunternehmen, wie etwa Freenet, haben sich im Vergleich dazu oft besser gehalten. Freenet kauft von den großen, Netz betreibenden Konzernen E-Plus, O2, Vodafone und Deutsche Telekom Kapazitäten und verkauft diese dann auf eigene Rechnung und unter eigenem Namen an die Endkunden. Zur Freenet-Gruppe gehört auch die Handelsfirma Gravis, einem großen Anbieter von Produkten des US-Konzerns Apple. Freenet schüttet enorm viel vom Gewinn aus und kann deshalb bei möglichen sinkenden Erträgen diese Dividenden nicht alleine aus dem Nettoergebnis halten. Beim Konkurrenten Drillisch ist dieses Verhältnis noch extremer. Allgemein belasten Freenet der starke Wettbewerbsdruck und die Abhängigkeit von den großen Telekom-Konzernen. Die hohe Dividendenrendite von 6,2 Prozent spricht jedoch für den Einstieg. Anleger sollten die mit einem KGV von 13 für das laufende Jahr 2015 bewertete Aktie mit einem Kursziel von 28 Euro kaufen und ihr Engagement bei 16,50 Euro absichern.

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