Tesla
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Fliegendes Auto von Tesla? „Das schreit nach Elon Musk“

Die Tesla-Aktie ist auf dem ersten Blick extrem teuer bewertet. Sie lebt jedoch von der glänzenden Zukunft, die Elon Musk in Aussicht stellt. So soll sich der Absatz bis 2020 verzehnfachen. Das könnte gelingen, denn mit dem reinen Elektroauto ist Tesla klassischen Autohersteller einige Jahre vorausgeeilt. Dennoch kann es Rückschläge geben. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer fürchtet etwa im Gespräch mit dem AKTIONÄR, dass wie beim Model X auch der Zeitplan für die Markteinführung des Model 3 (ab Ende 2017) zu optimistisch sein könnte.


Geht der Aktienkurs tatsächlich noch einmal kräftig in die Knie, könnte Elon Musk wohl mit lediglich einer kleinen Twitter-Nachricht wieder für einen schnellen Höhenflug sorgen: Ein Hinweis auf die ferne Zukunft, auf das fliegende Auto. Dies ist freilich reine Spekulation – zumal sich Elon Musk bislang aufgrund der Chance, dass das „Auto jemanden auf den Kopf fallen könnte“ zurückhaltend dazu geäußert hatte - war dem AKTIONÄR aber dennoch eine augenzwinkernde Frage an Tesla-Deutschland-Chef Philipp Schröder wert:


DER AKTIONÄR: Angenommen eines Tages gibt es das massentaugliche fliegende Auto. Würde Ihnen jemand einfallen, der eine solche Innovation stemmen könnte?
Philipp Schröder: (Lacht) Wenn es jemanden gibt, der prädestiniert ist, ein fliegendes Auto zu bauen, dann Elon. Er will mit Space X den Mars erobern, die Automobilwelt verändern und den Energiemarkt revolutionieren. Das fliegende Auto schreit doch förmlich nach Elon Musk.

Heiß diskutiert bei Facebook ist die Frage: Ist das Elektroauto wirklich besser?
Niemand stellt noch ernsthaft infrage, dass das Elektroauto die Zukunft ist. Die elektrische Mobilität hat nur Vorteile gegenüber dem Verbrenner. Wenn die Politik bei der Förderung weiter mauert, kann man den Markt in Deutschland vielleicht verzögern. Weltweit ist das jedoch nicht möglich. Tesla braucht die Förderung in Deutschland übrigens nicht. Die deutschen Hersteller benötigen sie viel dringender, damit sie in die Elektromobilität überhaupt noch rechtzeitig einsteigen können.

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