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- Jonas Groß - Volontär

Facebook folgt Twitter und startet Sportportal – Aktie vor Zahlen kaufen?

Facebook erweitert sein Angebot für Sportfans. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird das Sportportal „Sports Stadium“ ins Leben gerufen. Dadurch wird es für Nutzer des Sozialen Netzwerks möglich sein, Sportereignisse live zu verfolgen und darüber zu diskutieren. Bei Twitter gibt es ein solches Angebot bereit seit Jahren. Im „Sports Stadium“ sollen Spielstatistiken, Videos und Facebook-Inhalte anderer Nutzer angeboten werden.

Sportportal gut für Werbeeinnahmen

„Sport-Stadium ist ein Second-Screen-Erlebnis, dass hoffentlich das Verfolgen der Sportübertragungen noch besser macht“, sagte Facebooks Produkt-Manager Stefen Kafka in einem Blogbeitrag im Facebook Newsroom. Zunächst soll das Sportportal für amerikanische Facebook-Nutzer auf Apples Betriebssystem iOS mit American Football starten. Weitere Sportarten wie Fußball oder Basketball sollen in Kürze folgen.

Die neue Sportplattform dürfte Facebook weitere liquide Mittel in die Kasse spühlen. Beim Superbowl oder der Fußballweltmeisterschaft diskutieren mehrere Millionen Nutzer über das jeweilige Sportereignis – ein perfektes Ziel für Advertiser. Werbeeinnahmen sind Facebooks wichtigste Einnahmequelle. Ein Anstieg der Werbeeinnahmen würde sich erheblich auf Facebooks finanzielle Situation auswirken.

Quartalszahlen im Fokus

Am nächsten Mittwoch (27.01) werden die Kalifornier die Zahlen zum abgelaufenen Quartal veröffentlichen. Analysten erwarten einen Umsatz von 5,4 Milliarden Dollar. Das wäre auf Jahressicht ein Plus von über 40 Prozent. Die durchschnittliche Schätzung für den Gewinn pro Aktie liegt bei 0,68 Dollar. Das entspräche einem Plus von fast 40 Prozent. In der Vergangenheit wurden die Prognosen fast jedes Mal übertroffen.

 

Großes Potenzial

DER AKTIONÄR ist überzeugt: Facebook wird starke Zahlen vorlegen. Wie die Umsatz- und Gewinnprognosen zeigen, wächst Facebook weiter rasant. Das neue Sportportal dürfte die Werbeeinnahmen weiter in die Höhe treiben. Investierte Anleger bleiben dabei und beachten den Stoppkurs bei 75 Euro. Neueinsteiger können erste Positionen aufbauen.

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