- Martin Weiß - stellv. Chefredakteur

Facebook: Deshalb ist das "F" in FANG jetzt (doch) ein Kauf

Der Verlust an Börsenwert bei den populären FANG-Aktien (Facebook, Amazon, Netflix, Google) summiert sich in der laufenden Woche auf zig Milliarden. Viele Anleger sind trotz des Erholungsversuchs am Freitag skeptisch: Ist das Schlimmste vorüber, oder kommt da noch was? Zumindest bei einem Titel erscheint das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv.

Um es vorweg zu nehmen: Beim AKTIONÄR weiß die eine Hand tatsächlich, was die andere tut. Das nur als Hinweis, falls Sie sich über diesen Artikel wundern. Am Donnerstag hieß es an dieser Stelle nämlich noch, man solle die Finger von Facebook lassen. Prinzipiell bleibt es bei dieser Einschätzung, insbesondere, was das längerfristige Potenzial betrifft.

Kurzfristig ergibt sich bei der Aktie jedoch eine Situation, die sie als aussichstreiche Spekualtion erscheinen lässt. So deuten Indikatoren bei Facebook eine "überverkaufte" Situation an, ein Zeichen (kein Muss!), dass die Aktie in nächster Zeit drehen könnte. Um es klar zu sagen: Es geht nicht um eine generelle Trendwende. Dafür bedarf es schon ein bisschen mehr.

Anleger, die auf eine solche technische Reaktion spekulieren wollen, sollten einen Stopp unter der Marke von 150 Dollar platzieren (akt.: 155,70 Dollar). Fällt der Kurs unter das Tief aus dem Frühjahr, helfen Facebook auch sämtliche Indikatoren nicht mehr, dann bitten erneut die Bären zum Tanz.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV