E.on
- Stefan Sommer - Volontär

E.on: Offerte für italienische Tochter – das macht die Aktie

E.on macht Fortschritte. Bei dem zum Verkauf stehenden Geschäft in Italien würden einige italienische Versorger und Finanzinvestoren Anfang dieser Woche ihre Angebote einreichen. Das berichteten verschiedene Medien am Wochenende.

Interessiert an E.on Italia seien neben der EdF-Tochter Edison, ACEA, Erg und weitere Energieunternehmen, auch Finanzinvestoren wie Terra Firma, KKR und First Reserve. Die Gebote beliefen sich voraussichtlich auf rund zwei Milliarden Euro, während E.on auf einen Verkaufserlös von bis zu drei Milliarden Euro hoffe. Am Markt werde aber ohnehin nicht mehr mit Einnahmen in dieser Größenordnung gerechnet. Ein Händler sagte: "E.on hat seine italienischen und spanischen Vermögenswerte zum Verkauf gestellt und beide sollten jeweils rund zwei Milliarden Euro einbringen.

E.on; Char

Charttechnisch betrachtet befindet sich E.on am unteren Ende der Seitwärtsrange im Bereich von 13,00 Euro. Kann diese Marke gehalten werden wird die Aktie bald wieder Richtung 14,50 Euro laufen. Sollte der Wert darunter fallen, findet sich bei 12,00 Euro eine weiter wichtige Unterstützung.

Dabei bleiben

Zuletzt gab die E.on-Aktie in einem schwachen Gesamtmarkt deutlich nach. Der Bericht über den Verkauf des Geschäfts in Italien könnte dem Wert nun wieder Rückenwind geben. DER AKTIONÄR bleibt weiterhin optimistisch für E.on. Der Versorger ist für die Energiewende gut aufgestellt. Das langfristige Kursziel lautet nach wie vor 17,00 Euro. Ein Stopp bei 12,80 Euro sichert nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Faktor-Trade des Tages: E.on

Bei DER AKTIONÄR TV präsentiert die Redaktion des AKTIONÄR börsentäglich den "Trading-Tipp des Tages". Es handelt sich dabei um Faktor-Zertifikate auf Aktien, die kurz- bis mittelfristig vor einer starken Bewegung stehen – egal, ob nach oben oder nach unten. Heute ist dies E.on. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Die Zukunft kann kommen

Am Dienstag hat der Versorger E.on den Verkauf der Beteiligung an der ehemaligen Kraftwerkstochter Uniper abgeschlossen. Rund 3,8 Milliarden Euro hat der DAX-Konzern dafür eingenommen. Die Trennung von Uniper und der anstehende Innogy-Deal signalisieren aber auch einen Neubeginn: Künftig will sich … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das Ende einer Ära

Seit 2010 steht E.on-Chef Johannes Teyssen bereits an der Spitze des Versorgers. Doch nach Auslaufen seines Vertrags 2021 will der Manager diesen nicht mehr verlängern. Es wird das Ende einer Ära sein. Aktuell ist Teyssen jedoch nach wie vor dabei, E.on vom Energieerzeuger zum Energiedienstleister … mehr