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- DER AKTIONÄR

Elon Musk: Apple ist „Teslas Friedhof“

Tesla-Chef Elon Musk ist für seine nicht gerade bescheidenen Äußerungen bekannt. In einem Interview mit dem Handelsblatt zeigte sich der CEO ein weiteres Mal sehr selbstbewusst und teilt gegen den möglichen E-Car-Konkurrenten Apple kräftig aus.

 

Musk über die mögliche Konkurrenz von Apple

Auf die Frage, ob Tesla Apples möglichen Einstieg in den Automobilbereich ernst nehme, antwortete Musk. „Haben Sie schon mal einen Blick auf die Apple Watch geworfen (lacht)? Nein, im Ernst: Es ist gut, dass sich Apple in diese Richtung bewegt und investiert. Aber Autos sind sehr komplex im Vergleich zu Smartphones oder Smartwatches.“

In letzter Zeit wurde über zahlreiche Abgänge von „sehr wichtigen“ Tesla-Ingenieuren zu Apple berichtet. Hierzu stellte Elon Musk klar: „Wichtige Ingenieure? Sie haben Leute eingestellt, die wir zuvor gefeuert haben. Wir nennen Apple immer im Spaß „Teslas Friedhof“. Wenn man es bei Tesla nicht schafft, geht man eben zu Apple. Ich mache keinen Spaß.“

Profitabilität ab nächstem Jahr

Auch zur Profitabilität äußerte sich der Tesla-Chef: „Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr profitabel sind. Ich stimme zu, wir können nicht für immer Verluste einfahren. Dieses Jahr werden wir viel investieren, um die Produktion des Model X hochzufahren. Unser Ziel ist es, ab nächstem Jahr einen positiven Cash-Flow aufzuweisen. Aber wir würden unser Wachstum nicht nur wegen der Profitabilität herunterfahren.“

So will Tesla die Absätze erhöhen

Zur Frage, wie man die Absätze in Europa erhöhen könne, sagte er: „Ich sage es seit neun Jahren: Schritt 1: teure Autos, geringes Volumen. Schritt 2: mittlerer Preis, mittleres Volumen. Schritt 3: geringer Preis, hohes Volumen.“ Den Eintritt in den Massenmarkt will Tesla mit dem Model 3 erreichen. Das Elektroauto soll 2017 auf den Markt kommen und nur noch knapp über 30.000 Dollar kosten.

 

Abwarten

Im nächsten Jahr profitabel zu sein, ist ein ambitioniertes Ziel, das sich Elon Musk gesteckt hat. Sollte dies gelingen, wäre das ein wichtiger Schritt für Tesla. Kurzfristig liegt der Blick der Analysten darauf, ob das Jahresziel von 50.000 verkauften Autos tatsächlich erreicht werden kann. Dafür müsste Tesla im letzten Quartal 17.000 Fahrzeuge absetzen. Manche Experten rechnen damit, dass die Massenproduktion des Model X aufgrund der Probleme mit den Fahrzeugtüren erst im nächsten Jahr anlaufen könnte. Fallen die eingeplanten Absätze des Elektro-SUV tatsächlich geringer aus, könnte das Jahresziel gefährdet sein.

Positive Impulse gab es für die Tesla-Aktie in letzter Zeit kaum. Das Chartbild trübt sich immer weiter ein. Inzwischen notiert der Titel unterhalb der 200-Tage-Linie. Anleger halten sich aktuell zurück.


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