Innogy
- Werner Sperber - Redakteur

EamS: Innogy ist der Dividenden-Hammer

Die Euro am Sonntag verweist auf den erfolgreichen Börsengang der Innogy SE. Der Mutterkonzern RWE AG verkaufte einen Teil der Aktien und erhielt dafür fünf Milliarden Euro, von denen RWE zwei Milliarden an Innogy weiter reichte. Innogy wiederum finanziert damit das Geschäft mit den Stromnetzen und der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen. Mit einem Börsenwert von 21 Milliarden Euro ist Innogy das teuerste Energieversorgungs-Unternehmen der deutschen Börse. Der Zweitplatzierte E.on kostet nur mehr 13 Milliarden Euro; allerdings kostet die britische National Grid 46 Milliarden Euro. Innogy soll eine hohe Dividende ausschütten, welche RWE auch braucht.

 

Die Bundesnetzagentur kürzte jedoch die garantierte Verzinsung auf Investitionen in das Stromnetz ab dem Jahr 2018 um rund ein Viertel auf knapp sieben Prozent. Zusammen mit der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen stammen 60 Prozent der Gewinne von Innogy aus solchen regulierten Märkten. National Grid beweist, damit lassen sich nachhaltig hohe Ausschüttungen erwirtschaften. Die Euro am Sonntag rät deshalb dazu, die mit einem KBV von 2,6 und einem KGV von 15 für das nächste Jahr bewertete Aktie mit einem Kursziel von 40 Euro und einer Absicherung bei 35,70 Euro zu kaufen.

 


 

Crashkurs Börse

Autor: Sebastian Grebe / Sascha Grundmann / Frank Phillipps
ISBN: 9783864703652
Seiten: 208
Erscheinungsdatum: 31.08.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

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