E.on
- Maximilian Völkl

E.on und RWE: Wann erwachen die Versorger-Riesen?

Auf eine gute Woche können die deutschen Versorger-Riesen E.on und RWE zurückblicken. Die beiden DAX-Titel rücken näher an die jeweilige obere Begrenzung der Seitwärtsrange heran. Im Gegensatz zu vielen anderen Werten haben die Aktien keine monatelange Rallye hinter sich, ein Ausbruch könnte den Kurs den nötigen Schwung verleihen.

Bei E.on hat sich die charttechnische Lage allerdings nach wie vor nicht entscheidend aufgehellt. Die Aktie pendelt weiterhin in der langfristigen Seitwärtsrange. Zunächst liegt der Blick weiterhin auf dem Beriech zwischen 14,00 und 14,10 Euro. Hier treffen der horizontale Widerstand und der kurzfristige Abwärtstrend aufeinander. Gelingt der Sprung über diese Hürde, sollte die obere Begrenzung des Seitwärtskorridors bei 14,50 Euro schnell wieder ins Blickfeld rücken.

Beim Konkurrenten RWE macht das Chartbild den Anlegern ebenfalls weiter wenig Freude. Der Kurs pendelt seit Monaten seitwärts. Derzeit notiert auch die RWE-Aktie knapp unterhalb des kurzfristigen Abwärtstrends. Ein erneuter Angriff auf die Hürde beim ehemaligen Bewegungshoch bei 30,70 Euro rückt wieder näher. Gelingt der Ausbruch über diesen Widerstand, würde neue Fantasie freigesetzt. Dann ist auch ein Angriff auf das Jahreshoch möglich.

E.on erste Wahl

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung. E.on hat in der Versorgerbranche weiterhin die Nase gegenüber RWE vorn. Der Konzern ist deutlich besser für die Energiewende aufgestellt und punktet mit einer attraktiven Dividendenrendite von fast vier Prozent. Gelingt nun noch der Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung, dürfte der Kurs rasch anziehen. Der Stopp bei 12,80 Euro liegt unterhalb der massiven Unterstützung bei 12,90 Euro und sichert die Position ab.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Übernahmeziel E.on: Ist Innogy die bessere Wahl?

Immer mehr Experten erwarten, dass in der Versorgerbranche eine Konsolidierung ansteht. Die traditionellen Konzerne haben Probleme mit ihrem bisherigen Geschäftsmodell erfolgreich zu sein. Investoren wie der Hedgefonds Knight Vinke bei E.on fordern deshalb eine Zerschlagung. Vor allem das stabile … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das spricht für eine Übernahme

Die Versorgerbranche ist im Wandel. Seitdem E.on und RWE im vergangenen Jahr ihre Töchter Uniper und Innogy abgespalten haben, stehen die Zeichen auf Veränderung. Die Konsolidierung ist in vollem Gange. Als möglicher Übernahmekandidat wird dabei verstärkt E.on gehandelt. mehr