RWE
- Michael Herrmann - Redakteur

E.on und RWE: Vom Sorgenkind zum Outperformer

E.on und vor allem RWE stehen heute wieder auf der Gewinnerseite des DAX. Die Aktien der beiden größten deutschen Energieversorger profitieren wie ihre europäischen Kollegen maßgeblich von einer positiven Branchenstudie der Investmentbank Goldman Sachs.

Goldman Sachs ist wieder zuversichtlicher für europäische Energie-Aktien. Die amerikanische Investmentbank hat den europäischen Energiesektor von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft. Die Branche biete zusammen mit den Telekommunikations-Konzernen die höchsten Dividendenrenditen. Darüber hinaus seien diese nachhaltiger als bei der Telekommunikationsbranche.

Verbesserte Rahmenbedingungen

Positiv wertet Goldman Sachs zudem die gestiegenen Gaspreise und die, Tatsache, dass die Energiepreise wegen geringerer Produktionskapazitäten wieder anziehen dürften. Durch die jüngsten Kursgewinne bleiben darüber hinaus auch das Chartbild von E.on und RWE positiv.

Relative Stärke

Die Aktien von E.on und vor allem RWE haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Bleiben größere Negativschlagzeilen aus, dürften sie auch in den kommenden Tagen und Wochen zu den Outperformern gehören. DER AKTIONÄR bestätigt seine positive Einschätzung zu E.on und RWE.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Powered by DAF

Mehr zum Thema:

| Stefan Limmer | 0 Kommentare

RWE: Sorgt die Energiewende für den Untergang?

Die RWE-Aktie eröffnete am Freitag rund vier Prozent unter dem Schlusskursniveau vom Vortag. Der Grund ist allerdings diesmal nur der Dividendenabschlag. Die Zukunftsaussichten sind jedoch alles andere als rosig, sodass sich Anleger wohl auf weiter sinkende Kurse einstellen müssen. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Munich Re und RWE: Keine Panik!

In einem eigentlich freundlichen Marktumfeld verbilligen sich die Papiere des weltgrößten Rückversicherers Munich Re und des Essener Energieversorgers RWE um knapp vier Prozent und rangieren damit abgeschlagen am Ende der DAX-Rangliste. Grund zur Sorge besteht für die Anteileigner der beiden … mehr
| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

RWE und E.on: Trotz Kaufempfehlung im Minus

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die europäischen Energieversorger unter die Lupe genommen. In Anbetracht der Herausforderungen durch die Energiewende kommen die deutschen Versorger RWE und E.on dabei gut weg. Die vorbörslichen Gewinne haben die Versorge-Aktien aber im laufe des Vormittags … mehr