E.on
- Maximilian Völkl

E.on-Aktie: Wann kommt der große Wurf?

Die E.on-Aktie steht unmittelbar vor dem Ausbruch aus dem langfristigen Seitwärtstrend. Gelingt der nachhaltige Sprung über die 14,50-Euro-Marke, dürfte weitere Bewegung in den Versorger-Titel kommen. Die britische Investmentbank HSBC bleibt dennoch bearish.

Analyst Adam Dickens hat die Einstufung für E.on auf „Underweight“ mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Die Finanzierungskosten des Versorgers dürften wegen der vielen in den Jahren 2007 bis 2009 ausgegeben Anleihen weiter hoch bleiben. Die finanzielle Strategie des Konzerns bleibe auch deshalb und trotz einiger Beteiligungsverkäufe vorsichtig.

Vor dem Ausbruch

In den vergangenen Tagen hat sich die charttechnische Lage bei E.on deutlich aufgehellt. Die Aktie hat den wichtigen Bereich zwischen 14,00 und 14,10 Euro überwunden. Hier trafen der horizontale Widerstand und der kurzfristige Abwärtstrend aufeinander. Nach dem Sprung über diese Hürde ist die obere Begrenzung des Seitwärtskorridors bei 14,50 Euro schnell wieder ins Blickfeld gerückt. Wird auch dieser massive Widerstand nachhaltig überwunden, ist in Kürze ein neuer Angriff auf das Jahreshoch möglich.

Gute Wahl

E.on bleibt in der Versorgerbranche weiterhin erste Wahl. Der Konzern ist bei der Energiewende deutlich besser aufgestellt als Konkurrent RWE und punktet mit einer satten Dividendenrendite von fast vier Prozent. Gelingt nun der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend, wird nach langer Zeit auch charttechnisch neue Fantasie freigesetzt Der Stopp bei 12,80 Euro liegt unterhalb der massiven Unterstützung bei 12,90 Euro und sichert die Position ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Übernahmeziel E.on: Ist Innogy die bessere Wahl?

Immer mehr Experten erwarten, dass in der Versorgerbranche eine Konsolidierung ansteht. Die traditionellen Konzerne haben Probleme mit ihrem bisherigen Geschäftsmodell erfolgreich zu sein. Investoren wie der Hedgefonds Knight Vinke bei E.on fordern deshalb eine Zerschlagung. Vor allem das stabile … mehr