E.on
- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on-Aktie: Für BNP weiterhin ein Kauf

Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für die papiere des Düsseldorfer Energieversorgers Eon nach den jüngsten Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) des Versorgers habe im ersten Halbjahr um zwei Prozent über den Markterwartungen gelegen, vor allem, weil der Konzern für das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld die Brennelementesteuer gespart habe, schrieb Analyst Benjamin Leyre in einer Studie vom Dienstag. Bei der Formulierung seiner Jahresziele habe das Unternehmen diesen Effekt bereits berücksichtigt, so dass sich am Marktkonsens deswegen nichts ändern dürfte.

Eine solide Halteposition

Die Aktie von E.on ist zwar nicht die spannendste Aktie im DAX. Wegen der niedrigen Bewertung (der Titel notiert mehr als 20 Prozent unter dem Buchwert), in der nahezu alle Risiken eingepreist sein sollten, sind die Anteile aber eine solide Halteposition. Zudem liegt die Dividendenrendite bei fast vier Prozent. Der Stopp sollte bei 12,80 Euro belassen werden.
(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Massiver Widerstand - das Ende der Rallye?

Nach der starken Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf befindet sich die E.on-Aktie aktuell in einer Konsolidierungsphase. Am Dienstag wurde zwar ein neues 52-Wochen-Hoch bei 9,73 Euro erreicht. Der nachhaltige Sprung über den hartnäckigen Widerstand im Bereich von 9,70 Euro mag aber noch nicht … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on, Innogy und Co: Das ist die Zukunft

Die neue Energiewelt stellt die Versorger vor Herausforderungen. Alleine durch die Elektromobilität ist ein Anstieg des Stromverbrauchs um rund 15 Prozent zu erwarten, wenn deutsche Autofahrer komplett auf Stromer umstellen würden. Damit das Stromnetz deshalb nicht zusammenbricht, muss einiges … mehr