E.on
- Maximilian Völkl

E.on: So kann es nicht weitergehen

In der Energiebranche arbeiten Deutschland und die Türkei eng zusammen. Die türkische Politik unter Präsident Recep Tayyip Erdogan sorgt aber für viel Unsicherheit. Davon ist auch E.on betroffen. Konzernchef Johannes Teyssen hat deshalb nun Reformen von Ankara gefordert.

Es gehe um die „Integrität und Zuverlässigkeit des Systems“, sagte Teyssen bei einem deutsch-türkischen Energieforum in Ankara. Internationale Investoren müssten überzeugt werden, dass die Türkei ein zuverlässiger und prosperierender Markt sei. Vor allem die Liberalisierung der Märkte müsste fortgesetzt werden.

E.on selbst werde weiter in der Türkei investieren. „Wir reichen unsere Hand aus“, so Teyssen. Der DAX-Konzern ist bereits seit Jahren in der Türkei aktiv und hat laut dem Konzernchef insgesamt elf Milliarden Dollar investiert. Wegen der schweren Währungskrise will die Türkei erneuerbare Energien wie Windkraft kräftig ausbauen. Bislang ist das Land stark von Stromimporten abhängig, die wegen des starken Dollars aber immer teurer werden.

Kaufsignal abwarten

Die Türkei bleibt zwar unberechenbar. Für E.on könnte sich das Engagement aber lohnen, wenn die Wirtschaftskrise ausgestanden ist. Seit Tagen ist das Chartbild derweil unverändert. Die Aktie notiert knapp unterhalb des wichtigen Widerstands bei 8,70 Euro. Erst mit dem Sprung über diese Marke würde ein neues Kaufsignal generiert. Bis dahin bleibt der Versorger eine Halteposition mit Stopp bei 7,80 Euro.

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