E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Diese Zahlen überraschen…

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch. Auch die Energiebranche kommt an dem Megatrend nicht vorbei. Vor allem E.on muss sehr wachsam sein, da sich der Konzern künftig auf Stromnetze und Kundendienstleistungen konzentrieren will – zwei klare Zielbereiche der Digitalisierung. Eine neue Studie zeigt, wie wichtig Sprachassistenten bereits heute sind.

Laut einer repräsentativen YouGov-Studie im Auftrag von E.on haben drei von zehn Deutschen bereits Sprachassistenten im Alltag genutzt. Auch die Verbracher nutzen Alexa Siri oder Google Assistant immer häufiger, um in Kontakt mit Unternehmen und Anbietern zu gelangen. "Positiv überrascht hat uns, dass bereits eine Million Deutsche mittels Sprachassistent mit ihrem Energieversorger kommunizieren", sagt E.on-Geschäftsführer Wolfgang Noetel.

Die meisten Kunden fragen über die Sprachassistenten ihren Energieverbrauch ab. Doch auch Änderungen des Abschlagsplans oder die Vereinbarung eines Rückrufs mit einem E.on-Mitarbeiter werden stark genutzt. Für E.on ist es wichtig sich hier früh zu positionieren. Denn über 40 Prozent der Deutschen glauben bereits heute, dass sich Chatbots in den Kommunikation von Kunden und Unternehmen künftig durchsetzen werden.

Warten auf das Kaufsignal

Digitale Kommunikation, intelligente Netze oder Smart Meter: Die neue Energiewelt bietet viele Herausforderungen, aber auch große Chancen. E.on will sich hier ein gutes Stück vom Kuchen abschneiden. Kurzfristig fehlen der Aktie aber die Impulse. Anleger warten weiter auf das charttechnische Kaufsignal. Wer investiert ist, beachtet den Stopp bei 7,90 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Darauf sollten Dividendenjäger achten

Traditionell zählen Versorgeraktien zu den defensiven Werten. Vor allem Dividendenjäger haben schon immer ein Auge auf die Energiebranche. Auch E.on zählt zu den Top-Dividendenzahlern. Nachdem inzwischen auch die Bilanz wieder aufpoliert wurde, steht hohen Ausschüttungen nichts mehr im Weg. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das ist ein starkes Zeichen

Nach dem jüngsten Rücksetzer nähert sich die E.on-Aktie der 9,00-Euro-Marke erneut an – nur dieses Mal von unten. Im anhaltend volatilen Marktumfeld bleiben Versorger als defensive Werte aber weiter gefragt. Für Rückenwind sorgt am Freitag zudem die Meldung über Insiderkäufe von Netzvorstand Thomas … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Macht das überhaupt Sinn?

Nach Abschluss der Innogy-Übernahme konzentriert sich E.on künftig auf Stromnetze und Kundendienstleistungen. Es wird eine radikale Strategiewende, denn damit entsagt der Versorger dem Erzeugergeschäft – jahrelang der Kern des Unternehmens. Auch das zukunftsträchtige Geschäft mit Erneuerbaren … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Auf diese Marken kommt es jetzt an

Es ist das gewohnte Bild. Im schwächeren Marktumfeld zählt die E.on-Aktie am Dienstag wieder zu den stärkeren Werten im DAX. Allerdings kann der Versorger an guten Tagen dafür meist weniger Plus einfahren als der Gesamtmarkt. Die Folge: Der DAX-Titel hängt unverändert im Bereich der 9,00-Euro-Marke … mehr