E.on
- Maximilian Völkl

E.on vor dem Durchbruch – darauf kommt es jetzt an

Im schwierigen Marktumfeld sind Versorger wieder gefragt. Während RWE der Top-Performer 2019 im DAX ist, warten Anleger bei E.on allerdings weiter auf den nachhaltigen Ausbruch über die 10,00-Euro-Marke. Dank der Zugewinne am Dienstag startet die Aktie nun jedoch einen neuen Anlauf auf diese Hürde.

In der vergangenen Woche war die E.on-Aktie nach dem zwischenzeitlichen Ausbruch trotz Kaufsignals wieder unter den massiven Widerstand bei zehn Euro gefallen. Bei 9,95 Euro lag auch das alte 52-Wochen-Hoch aus dem Juli 2018. Trotz der deutlichen Zugewinne – seit Oktober hat die Aktie über 20 Prozent zugelegt – wäre erst dann tatsächlich der charttechnische Befreiungsschlag gelungen. Denn oberhalb der 10-Euro-Marke wartet lediglich noch das Mehrjahreshoch bei 10,81 Euro aus dem November 2017 – danach wäre der Weg für weitere Kursgewinne frei.

Nach unten ist der Kurs derweil gut abgesichert. Knapp unter 9,50 Euro hat sich eine erste Unterstützungszone herauskristallisiert. Bei 9,25 Euro wartet dann eine weitere massive Auffangmarke. Zudem verläuft die 200-Tage-Linie in diesem Bereich bei 9,22 Euro. Zwischen den beiden Unterstützungen liegt zudem noch die 90-Tage-Linie als weitere Hilfsmarke bei 9,37 Euro.

Gewinne laufen lassen

In der jüngeren Vergangenheit gab es bei der E.on-Aktie bereits mehrfach Widerstände, die nicht im ersten Anlauf überwunden werden konnten. Auch die 10,00-Euro-Marke sollte in Kürze genommen werden. Mit dem Innogy-Deal ist E.on gut gerüstet für die Zukunft, konservative Anleger sind mit der Aktie bestens beraten und lassen die Gewinne laufen. Auch Neueinsteiger können weiter auf den Ausbruch setzen.

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