E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Das war so nicht zu erwarten

Die E.on-Aktie kämpft nach wie vor mit der 200-Tage-Linie. Kurzfristig steht damit die 9,00-Euro-Marke im Visier. Doch auf lange Sicht steht die operative Entwicklung im Vordergrund. Und die stimmt. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Seit der Uniper-Abspaltung 2016 hat sich die Bilanz des Versorgers klar verbessert – die Erwartungen wurden übertroffen.

Noch 2016 gab es ernsthafte Sorgen, ob E.on überhaupt zahlungsfähig bleiben würde. Ende des Jahres betrug die Eigenkapitalquote lediglich 2,0 Prozent. Hinzu kam eine Verschuldungsquote – also das Verhältnis von Nettoschulden zum Eigenkapital – von 138 Prozent. Doch inzwischen hat sich das Bild klar zum Positiven verändert, die Bilanz wurde aufpoliert.

Die operativen Fortschritte und die Befreiung von den Altlasten spiegeln sich auch in den harten Zahlen wider. So konnte E.on die Eigenkapitalquote im vergangenen Quartal bereits wieder auf 16,4 Prozent steigern. Auch die Schuldenquote konnte deutlich reduziert werden. Diese betrug im dritten Quartal lediglich noch 24 Prozent.

Dabeibleiben

Die verbesserte Bilanz steht symptomatisch für die positive Entwicklung von E.on. Nach der jahrelangen Talfahrt hat der Versorger die Krise inzwischen hinter sich gelassen. Mit dem Fokus auf Netze und Kundendienstleistungen ist der DAX-Konzern auch für die neue Energiewelt gut positioniert. Anleger setzen darauf, dass die 200-Tage-Linie verteidigt wird und geben kein Stück aus der Hand. Stopp: 7,80 Euro.

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