E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Das sieht richtig gut aus

Seit dem Tief im Oktober hat die E.on-Aktie rund zehn Prozent zugelegt. Der Versorger hat den schwächelnden DAX in diesem Zeitraum damit deutlich outperformt und war nach Merck und RWE der drittstärkste Wert im Leitindex. Mit einem neuen Großprojekt in Schweden rüstet sich der Konzern für die Zukunft.

Gemeinsam mit der Credit Suisse baut E.on im hohen Norden einen Windpark. Es soll ein Joint Venture mit einer Leistung von 475 Megawatt entstehen, an dem E.on 20 Prozent der Anteile halten soll. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 500 Millionen Euro. Noch in diesem Jahr ist der Baubeginn geplant, der Ende 2021 abgeschlossen sein soll.

Bis zum Abschluss der Innogy-Übernahme ist E.on noch selbst im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Künftig werden diese Aktivitäten aber an den Erzrivalen RWE übergehen. E.on konzentriert sich dann auf das Netzgeschäft und den Bereich Kundendienstleistungen. Zwei Bereiche, die dank der Digitalisierung mit Smart Metern und intelligenten Netzen oder auch der Elektromobilität viel Potenzial versprechen.

Dabeibleiben

Nach den starken Zahlen hat sich das Chartbild bei E.on deutlich aufgehellt. Inzwischen ist auch der Ausbruch über die 9,00-Euro-Marke gelungen. Langfristanleger lassen die Gewinne laufen und sichern die Position bei 7,80 Euro ab. Trader können einen engeren Stopp knapp unterhalb des Widerstandsbereichs bei 8,70 bis 8,75 Euro setzen.

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