E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Darauf haben alle gewartet

Der Versorger E.on hat am Mittwoch starke Zahlen für das dritte Quartal präsentiert. Bei der Prognose zeigt sich der DAX-Konzern nun etwas optimistischer. An der Börse kommt das gut an. Im frühen Handel klettert die Aktie nach der wochenlangen Seitwärtsbewegung über den massiven Widerstand bei 8,70 Euro.

Während es bei vielen Wettbewerbern im Sommer schlechter lief, machte E.on gute Geschäfte. Zwar ging der Umsatz in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr von 28 auf 24,3 Milliarden Euro zurück. Dafür wurde der bereinigte Überschuss um 25 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gesteigert, das bereinigte EBIT kletterte um elf Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Dabei wirkte sich der Start neuer Windparks positiv aus. Zudem hat E.on in Deutschland mehr Kunden gewonnen und im schwierigen britischen Markt das Ergebnis stabil halten können.

Für das Gesamtjahr erwartet E.on ein bereinigtes Konzern-EBIT im Bereich von 2,8 bis 3,0 Milliarden Euro. Beim Überschuss peilt der Versorger 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro an. „Für beide Ergebnisgrößen erwartet Eon nun einen Wert in der oberen Hälfte der jeweiligen Bandbreite“, so das Management.

Nächster Ausbruchsversuch

Die starken Zahlen verleihen der E.on-Aktie neuen Schwung. Gelingt jetzt der nachhaltige Ausbruch über 8,70 Euro, wären deutliche Anschlussgewinne möglich. Langfristig bleibt E.on ohnehin attraktiv. Der Stopp liegt unverändert bei 8,70 Euro. Auch Neueinsteiger können zugreifen.

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