Draegerwerk Vz.
- Maximilian Völkl

Drägerwerk-Aktie: Der nächste Schock

Die Talfahrt von Drägerwerk geht weiter. Seit rund einem Jahr steckt die Aktie des Medizin- und Sicherheitstechnik-Herstellers im Abwärtstrend fest. Am Donnerstag trägt der Titel erneut die rote Laterne im TecDAX. Die Ursache ist schnell gefunden. Der Konzern hat ein schwaches erstes Quartal hinter sich.

In den ersten drei Monaten ist der Umsatz bei Drägerwerk im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 532,4 Millionen Euro gesunken. Bereinigt um Währungseinflüsse wären die Erlöse immerhin um 0,2 Prozent gestiegen. Besonders bitter: Der Konzern ist operativ wieder ins Minus gerutscht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sackte von plus 1,1 Millionen Euro auf minus 16 Millionen Euro ab. An der Jahresprognose hielt der Konzern aber trotz des Verlustes fest.

Kritische Analysten

Das vorläufige Zahlenwerk von Drägerwerk stand auch bei den Analysten auf dem Prüfstand. Ein operativer Verlust im ersten Quartal, der klar rückläufige Auftragseingang und die Bruttomarge deutlich unter dem Vorjahr – das habe sich laut Analyst Scott Bardo von der Privatbank Berenberg zwar angedeutet. Er zeigte sich trotzdem enttäuscht von den Zahlen. Sein Kursziel lautet weiter 65 Euro mit „Hold“-Empfehlung.

An der Seitenlinie bleiben

Schwache Zahlen und ein angeschlagenes Chartbild prägen die Aktie von Drägerwerk. Der Abwärtstrend ist weiter intakt. Anleger sollten deshalb nicht in das fallende Messer greifen und an der Seitenlinie bleiben. Es gibt derzeit attraktivere Investments.

(Mit Material von dpa-AFX)

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