Freenet
- Maximilian Völkl

Dividendenperlen Drillisch und Freenet: Aktien unter Druck – wie sollen Anleger reagieren?

Im TecDAX zählen die Aktien von Drillisch und Freenet zu den spannendsten Werten. In der Mobilfunkbranche sind beide Konzerne Konkurrenten. Auch an der Börse haben die Anleger die Qual der Wahl. Die Unternehmen punkten jeweils mit einer attraktiven Dividendenrendite und starken Wachstumsraten. Am Donnerstag kommen allerdings beide Titel unter Druck. Wie stellt sich nun die Lage dar?

Charttechnisch hat die Drillisch-Aktie im Vergleich mit Freenet derzeit die Nase vorn. Die Korrektur war hier zwar scharf, aber nur von kurzer Dauer. Hält die Unterstützung bei rund 28,50 Euro, ist ein neuer Angriff auf das Allzeithoch vom Juli weiterhin möglich. Der langfristige Aufwärtstrend ist ohnehin nach wie vor intakt.

Doch auch Freenet hat zuletzt wieder deutlich zugelegt. Nach der längeren Konsolidierungsphase gelang der Aktie zuletzt der Sprung über die Hürde bei 20,20 Euro. Kann diese Marke nun verteidigt werden, rückt der Widerstand bei 21,20 Euro erneut ins Visier. In einem stabilen Marktumfeld dürfte dann auch der Bereich von 22 bis 23 Euro wieder interessant werden.

Schwierige Entscheidung

Sowohl Freenet als auch Drillisch bieten ein attraktives Gesamtpaket. Eine hohe Dividendenrendite, eine starke Aktienentwicklung und operatives Wachstum locken die Anleger. DER AKTIONÄR bevorzugt derzeit jedoch die Drillisch-Aktie, da diese das stimmigere Chartbild aufweist. Das Kursziel lautet 35 Euro. Investierte Anleger beachten die Stoppkurse bei Drillisch (23,50 Euro) und Freenet (18 Euro).

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