Drillisch
- Maximilian Völkl

Dividendenperle Drillisch: Wachstum kostet Geld – na und?

Die beeindruckende Erholung bei Drillisch setzt sich weiter fort. Seit dem Tief Mitte Juli hat die Aktie bereits 25 Prozent an Wert gewonnen. Trotz des Gewinnrückgangs im abgelaufenen Quartal muss der Höhenflug des TecDAX-Titels auf dem aktuellen Niveau noch nicht beendet sein.

Ende vergangener Woche berichtete Drillisch, dass der Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel auf 9,7 Millionen Euro eingebrochen ist. Der Umsatz kletterte hingegen um knapp neun Prozent auf 167,8 Millionen Euro. In den kommenden Jahren will Drillisch bis zu 20 Prozent des Netzes von Telefonica Deutschland mit eigenen Kunden nutzen. Um diese anzulocken, investiert der Mobilfunkanbieter mehr in Rabatte. Dieses Wachstum kostet derzeit allerdings noch Geld.

Bereits im Juli hatte Drillisch starke Daten zur Kundenentwicklung veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt – es wird ein EBITDA von 115 bis 120 Millionen Euro angepeilt. Werden die Ziele erreicht, dürfte sich das Chartbild weiter verbessern. Nachdem der Abwärtstrend bereits durchbrochen ist, liegt der nächste Widerstand nun im Bereich von 42 Euro.

Gute Entwicklung

DER AKTIONÄR hat zuletzt bereits betont, dass die Drillisch-Aktie weiter attraktiv ist. Mit der jüngsten Kursrallye hat sich auch das Chartbild wieder aufgehellt. Die Aussichten für den Titel bleiben gut. Mit der attraktiven Dividendenrendite von aktuell rund 4,5 Prozent gibt es ein weiteres Schmankerl. Anleger lassen die Gewinne laufen. Der Stoppkurs liegt bei 31 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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