BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

Dividendenperle BASF: Einer ist schon raus …

Der Ludwigshafener Chemieriese BASF will sein Bauchemie-Geschäft abspalten. Als einer der möglichen Käufer wurde zuletzt immer wieder Sika genannt. Nun hat sich der Chef Paul Schuler des Schweizer Rivalen konkret über die Möglichkeiten einer Übernahme der BASF-Segmente geäußert.

So hat Schuler im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Quartalsergebnisse seines Unternehmens betont, dass Sika erst nach der Integration des Mörtelherstellers Parex wieder einen neuen Deal in Angriff nehmen könnte. Demnach wäre ein Kauf der BASF-Bauchemiesparte eher unwahrscheinlich. Schließlich wollte der DAX-Konzern hier relativ rasch eine Lösung finden. Allerdings wollte Schuler eine Übernahme zumindest nicht explizit ausschließen, es sei schließlich noch nicht ganz klar, wie BASF den Verkauf gestalten wolle. Letztlich sei es „vor allem eine Frage des Timings", so Schuler weiter.

 

Während der DAX heute ein neues Jahreshoch markiert hat, hängt die BASF-Aktie noch unter den bisherigen 2019er-Hochs fest. Angesichts der zwei mauen Nachrichten (weiterer Verfall der TDI-Preise und Probleme bei einem Wintershall-Vorkommen) schlägt sich die Aktie noch relativ wacker. Langfristig orientierte Anleger können beim Konzern, der in den letzten Jahren stetig seine Dividende gesteigert hat (siehe unten), nach wie vor dabei bleiben(Stopp: 51,00 Euro).

 

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