Novartis
- Marion Schlegel - Redakteurin

Dividenden-Liebling Novartis: Jetzt geht es Schlag auf Schlag

Seit ihrem Hoch im Jahre 2015 bei 103,20 Schweizer Franken hat die Aktie des Schweizer Pharmakonzern Novartis ordentlich eingebüßt. Zeitweise verlor das Papier mehr als ein Drittel ihres Wertes. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Seit Ende vergangenen Jahres konnte Novartis bereits wieder ordentlich Boden gut machen, zuletzt gelang sogar der Sprung auf ein neues 52-Wochenhoch. Dabei profitierte die Aktie von starken News. Unter anderem haben die Schweizer von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für die Kombinationstherapie von Tafinlar und Mekinist erhalten. Die Behandlung kann bei Patienten eingesetzt werden, die an BRAF V600-positivem metastasierenden nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) leiden und bereits zuvor eine Chemotherapie erhalten haben. Bereits im Jahr 2015 hatte Novartis von der FDA dafür den Status des Therapie-Durchbruchs zugesprochen bekommen. Im März dieses Jahres war die Kombination in der EU für die Behandlung von BRAF V600-positivem NSCLC zugelassen worden.

Zuletzt profitierte die Aktie von Novartis zudem in besonderem Maße von ermutigenden Studienergebnissen zu Ilaris zur Behandlung von Patienten mit Herzkranzarterien-Erkrankungen. Viele Analysten hatten dies nicht auf der Rechnung und mussten bzw. müssen ihre Schätzungen anpassen. Experten halten ein jährliches Marktpotenzial von bis zu zehn Milliarden Dollar für möglich. In den Tagen zuvor wurde bereits der Zulassungsantrag für das Migränemittel AMG 334 (Erenumab) von der Europäischen Arzneimittelbehörde akzeptiert, zum anderen lieferte Novartis vielversprechende Testergebnisse zum Augenmittel RTH 258. Zudem erhielt die Novartis-Tochter Sandoz die Zulassung für ein Biosimilar für das Roche-Krebsmedikament Mabthera.

Aus charttechnischer Sicht ist nun wichtig, dass Novartis den Ausbruch bestätigen kann. DER AKTIONÄR rechnet damit, dass in den kommenden Monaten auch das bisherige Allzeithoch wieder in den Fokus geraten könnte. Anleger lassen ihre Gewinne bei Novartis weiter laufen. Die starke Dividendenrendite von derzeit 3,5 Prozent ist ein attraktives Bonbon.

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