DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Die Spannung steigt - DAX im US-Wahlfieber

Nach der kräftigen Erholung am Vortag dürften sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Tag der US-Präsidentenwahl zunächst zurückhalten. Der XDAX ist mit 10.445 Punkten in den Handel gestartet, was einem Minus von11 Pünktchen im Vergleich zum Vortagsschluss auf Xetra entspricht. In Asien präsentieren sich die wichtigsten Börsen ebenfalls uneinheitlich.

Erster Sieg für Hillary

Die Wall Street hatte am Montag ihre schwärzeste Verlustserie seit 1980 von neun Verlusttagen in Folge beendet. Und das sehr eindrucksvoll. Nachdem das FBI Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre entlastet hatte, begannen die Anleger einen Wahlsieg der Demokratin einzupreisen. In Dixville Notch, das schon seit 1960 um Mitternacht votiert, hat sie den ersten Sieg gefeiert und sich mit 4:2 Stimmen durchgesetzt.

Erinnerungen an EU-Referendum

Am deutschen Aktienmarkt ist heute mit einem nervösen Handel zu rechnen. Zwar zeichnet sich auf den US-Websites, über die man auf den Wahlsieger wetten kann, mit einer Wahrscheinlichkeit von nahe oder über 80 Prozent ein Sieg von Börsen-Favoritin Clinton ab, doch dürften sich viele noch an den überraschenden Ausgang des EU-Referendums der Briten erinnern und sich deshalb mit Käufen zurückhalten oder gar verkaufen.

DER AKTIONÄR rät vor der Auszählung der Stimmung ebenfalls zu Zurückhaltung. Wer sein Depot gegen einen Trump-Sieg absichern will, legt sich ein paar Put-Optionsscheine ins Depot. Für ein Depot mit 10.000 Euro braucht man beispielsweise 957 Puts.

In Dixville Notch, das schon seit 1960 stets zu Beginn der „Geisterstunde“ votiert, setzte sie sich mit 4:2 durch. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/24848530 ©2016
In Dixville Notch, das schon seit 1960 stets zu Beginn der „Geisterstunde“ votiert, setzte sie sich mit 4:2 durch. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/24848530 ©2016
In Dixville Notch, das schon seit 1960 stets zu Beginn der „Geisterstunde“ votiert, setzte sie sich mit 4:2 durch. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/24848530 ©2016

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