BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

Die BASF-Aktie ist unterbewertet

Die DZ Bank hat die Aktie von BASF erneut näher unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis: Die Anteilscheine des weltgrößten Chemiekonzerns sind derzeit unterbewertet. Den fairen Wert sehen die Experten nach wie vor bei 85,00 Euro. Dementsprechend stuft Analyst Peter Spengler die DAX-Titel weiterhin mit "Kaufen" ein. Die neuen Sanktionen gegen Russland träfen den Chemiekonzern seiner Ansicht nach nicht. Die Öl- und Gasfördertochter Wintershall sei zwar ein strategischer Partner von Gazprom beim Erkunden und Fördern von Gas. Dies werde aber in Russland produziert und verkauft, es gebe keine direkten EU-Exporte. Die Umsätze in Russland machten für BASF nur rund zwei Prozent aus, Investitionen in dem Land seien darüber hinaus durch Garantien des Bundes abgesichert.

Konsolidierungsphase nutzen!

Die BASF-Aktie befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase. Langfristig orientierte Anleger können dies zum Einstieg nutzen. Schließlich glänzt der weltgrößte Chemieproduzent mit einer starken Stellung in attraktiven Wachstumsmärkten, einer soliden Bilanz und einem starken Management. Mit einem 2015er-KGV von 12 und einer Dividendenrendite von 3,5 Prozent ist die Aktie immer noch günstig du bleibt daher ein Kauf.

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