Diageo
- Andreas Deutsch - Redakteur

Diageo: Super-Aktie vor starkem Kaufsignal

1.400 Prozent hat die Aktie des Schnaps- und Bierherstellers Diageo in 30 Jahren gemacht. Der FTSE All-Share kommt nur auf +360 Prozent. Trotz der beeindruckenden Outperformance hat Diageo immer noch Luft.

Hochprozentiges ist beliebt: 2010 setzte die Spirituosenindustrie 289 Milliarden Dollar um. Die Analysten von Statista schätzen, dass es 2021 bereits 427 Milliarden Dollar sein werden – eine Steigerung von 48 Prozent! Die konsumierte Menge an Whisky, Wodka und Co wird weltweit voraussichtlich um 16 Prozent zunehmen.

Aus diesem Grund setzt DER AKTIONÄR in seinem neuen Depot „Schlag den Buffett“ auf die Nummer 1 der Branche: Diageo. Der britische Konzern ist hochinnovativ und hat ein breites (Wortspiel!) Portfolio weltbekannter Marken, unter anderem Smirnoff, Johnnie Walker und Captain Morgan, dazu auch noch Guinness.

Im vergangenen Jahr kaufte Diageo George Clooney seine Tequila-Marke Casamigos für eine Milliarde Dollar ab, was sich als cleverer Schachzug erwiesen hat. Luxus-Tequila wie Casamigos ist heiß begehrt, die Wachstumsraten übertreffen die von Spirituosen aus dem mittleren Preissegment um Längen. 2020 wird der Umsatz mit Edel-Tequila Euromonitor zufolge 2,4 Milliarden Dollar betragen – im Vergleich zu 2010 ein Plus von 100 Prozent.

Hoch im Visier

Nachdem die Diageo lange im Seitwärtstrend festhing, sieht das Chartbild nun viel versprechend aus: Das Rekordhoch bei 2.817 Britische Pfund ist in Reichweite. Fällt es, wäre das ein starkes Kaufsignal.

Ziel 40 Euro

Mit einem KGV von 20 ist die Diageo-Aktie günstig, zumal die Ergebnisqualität immer besser wird. 2015 lag die Nettomarge noch bei 20 Prozent, im Geschäftsjahr 2018/19 wird sie auf 25 Prozent steigen. Der größte Bierkonzern der Welt, Anheuser-Busch InBev, kommt auf eine Nettomarge von lediglich 18 Prozent. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel bei 40 Euro.

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