Deutsche Pfandbriefbank
- Nikolas Kessler - Redakteur

Deutsche Pfandbriefbank: Heftiger Kursrutsch – Aktie ausgestoppt!

Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank verliert am Montag über sieben Prozent und ist damit der größte Verlierer im MDAX. Das ohnehin schon schwache Chartbild trübt sich dadurch weiter ein. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR vor rund einem Jahr gefolgt sind, sollten nun die Reißleine ziehen.

Der Kurs der Deutschen Pfandbriefbank findet einfach keinen Boden – im Gegenteil: Am Mittwoch hat sich die Talfahrt noch einmal beschleunigt. Den rund 7-prozentigen Verlust eingerechnet, hat die Aktie seit Anfang Oktober fast 30 Prozent verloren. Vom Allzeithoch bei 15,50 Euro im Januar ist sie inzwischen sogar rund 40 Prozent zurückgekommen.

Nachdem im Zuge der Talfahrt bereits die charttechnische Unterstützung im Bereich von 10,30 Euro gerissen wurde, fällt der Kurs am Montag auch deutlich unter die 10-Euro-Marke. Im Bereich von 9,00 Euro und knapp unterhalb der 8-Euro-Marke warten noch zwei weitere technische Unterstützungen, ehe das bisherige Allzeittief bei 7,29 Euro aus dem Frühjahr 2016 in den Fokus rückt.

Aktie ausgestoppt

Nachdem die Aktie inzwischen unter den Stoppkurs von 9,50 Euro gefallen ist, sollten Anleger nun die Reißleine ziehen und den Verlust begrenzen – zumal es aktuell keine Anzeichen für eine schnelle Trendwende gibt.

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