Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Wie Phönix aus der Asche

Auch einen Tag nach den starken Zahlen der Deutschen Bank steht die Deutsche Bank im Fokus der Börsianer. Zum einen gibt es eine positive Studie von Morgan Stanley, zum anderen eine überraschende Personalie.


Die Deutsche Bank muss sich einen neuen Vorsitzenden für ihren Integritätsausschuss suchen. Georg Thoma gebe mit sofortiger Wirkung sein Amt auf und werde dem Gremium auch nicht mehr als MItglied angehören, teilte das Kreditinstitut am späten Donnerstagabend mit. Zudem lege er auch sein Amt als Aufsichtsrat nieder, seine Tätigkeit ende zum 28. Mai 2016.

Der Nominierungsausschuss habe die Nachfolgesuche begonnen. Den Integritätsausschuss wird den Angaben zufolge vorübergehend die US-Juristin Louise Parent leiten, die bereits seit 2014 im Aufsichtsrat sitzt. Unterstützt wird sie dabei von Johannes Teyssen, ebenfalls Jurist und Mitglied des Aufsichtsrats.

Kursziel angehoben

Die Deutsche hatte am Donnerstag überraschend einen Quartalsgewinn statt einem Verlust gemeldet. Infolgedessen hat Morgan Stanley am Freitagmorgen das Kursziel für die Aktie angehobene: von 18,80 auf 19,30 Euro. Die Einschätzung lautet weiterhin auf „Equal-Weight“.

Aktie hat Luft

Die Zahlen beweisen, dass der von Deutsche-Bank-Chef John Cryan richtig ist. Allerdings, und dass hat Cryan unmissverständlich klargemacht: Die Deutsche Bank ist noch längst nicht am Ziel. Es wird weitere schmerzhafte Einschnitte geben und bestimmt wird die Börse nicht immer jubeln. Trotzdem sollte das meiste Negative im Kurs eingepreist sein. Spekulativ orientierte Anleger bleiben deswegen investiert und setzen den Stoppkurs bei 13,20 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank schmeißt 3.200 Kunden raus

Die Deutsche Bank hat im Handelsbereich die Geschäftsbeziehungen zu 3.200 Kunden eingestellt, wie das Wall Street Journal berichtet. Dadurch sollen Kosten reduziert und die langfristige Stabilität der Bank gesichert werden. Bereits 2015 hatte CEO John Cryan gesagt, dass man sich von der Hälfte der … mehr