Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank und Co: Neuer Ärger in den USA?

Mindestens vier der acht systemrelevanten Banken in den USA steht laut einem Medienbericht eine harte Beurteilung ihrer Testamente bevor. Das zeigt: Die Branche hat noch sehr, sehr viel zu tun.


Die US-Aufseher bewerten offenbar die Notfall-Abwicklungspläne einiger US-Banken als mangelhaft, so das Wall Street Journal. Auch vier ausländische Banken, darunter die Deutsche Bank, sollen noch in dieser Woche eine Beurteilung ihrer Testamente erhalten.

Der Hintergrund: US-Großbanken sollen dem Steuerzahler nie mehr zur Last fallen. Deswegen müssen die Unternehmen den Behörden darlegen, wie sie sich im Falle des Falles selbst abwickeln können, ohne eine Katastrophe auszulösen.

Dabei bleiben, Stopp beachten

Sollten die US-Aufseher die Pläne der Deutschen Bank als mangelhaft zurückweisen, würde dies ohne Frage auf die Stimmung drücken. Am Mittwochmorgen wird das Sentiment durch eine skeptische Studie von Credit Suisse belastet. Die Analysten haben das Kursziel auf 17 Euro (von 20 Euro) gesenkt, das Rating lautet weiterhin „Neutral“. Mutige Anleger, die dabei sind, setzen den Stopp bei 13,20 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Cryan unter Beschuss

Unter den Aktionären der Deutsche Bank wächst die Unzufriedenheit mit Vorstandschef John Cryan. In den zwei Jahren an der Spitze des Instituts habe er „schlicht zu wenig“ verändert, kritisiert ein anonymer Top-Aktionär. Die Rückkehr auf den Wachstumspfad trauen sie dem Institut unter Cryan offenbar … mehr