Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Übernahmekandidat? Nein!

Die Deutsche ist laut ihrem Chef John Cryan derzeit nicht in der Lage, ein anderes Unternehmen zu kaufen. Allerdings drohe aktuell auch keine Übernahme seitens eines Konkurrenten. Die Aktie beruhigt sich leicht.

Auf einer Konferenz in den USA stellte Cryan zudem klar, dass die Deutsche Bank trotz immer strengerer Vorgaben an ihrem umfangreichen Geschäft in den USA festhalten will. „Wir können es uns als eine führende europäische Bank nicht leisten, nicht auf dem größten Kapitalmarkt der Welt vertreten zu sein“, sagte Cryan. Er räumte aber ein, dass das Geschäft in den USA wegen der immer schärferen Kapitalvorschriften für Auslandsbanken sehr teuer werde.

Fitch stuft ab

Unterdessen hat die Ratingagentur Fitch das Rating für die Deutsche Bank von A auf A- abgestuft. Der Ausblick bleibe aber stabil. Laut Fitch ist die Deutsche Bank bei der Vorbereitung auf regulatorische und strukturelle Veränderungen hinter ihre Konkurrenten zurückgefallen.


Nomura sieht viel Luft

Etwas Rückenwind bekommt die Deutsche-Bank-Aktie am Mittwoch von Jon Peace. Der Nomura-Analyst hat seine Kaufempfehlung für den Titel bestätigt, das Kursziel sieht er weiterhin bei 32 Euro. Peace hat recht, die Deutsche Bank ist eigentlich mehr wert. Doch es ist ein langer und steiniger Weg für John Cryan, das Potenzial zu heben. Sofern nicht ständig neue Rechtsstreitigkeiten im Wege stehen, könnte die Mammutaufgabe gelingen. Allerdings wird es wohl lange dauern. Derzeit ist die Aktie kein Kauf.


Gewinner des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2015!

The Second Machine Age

Autor: McAfee A./Brynjolfsson, E.
ISBN: 9783864702112
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 01.10.2014
Verlag: Plassen Verlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: Artikel als Buch und eBook verfügbar

Weitere Informationen, Bestellmöglichkeiten und eine Leseprobe zum Buch finden Sie hier

Computer sind mittlerweile so intelligent geworden, dass die nächste industrielle Revolution unmittelbar bevorsteht. Wer profitiert, wer verliert? Antworten auf diese Fragen bietet das neue Buch der Technologie-Profis Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee. Seit Jahren arbeiten wir mit Computern – und Computer für uns. Mittlerweile sind die Maschinen so intelligent geworden, dass sie zu Leistungen fähig sind, die vor Kurzem noch undenkbar waren: Sie fahren Auto, sie schreiben eigene Texte – und sie besiegen Großmeister im Schach. Dieser Entwicklungssprung ist nur der Anfang. In ihrem neuen Buch zeigen zwei renommierte Professoren, welch atemberaubende Entwicklungen uns noch bevorstehen: Die zweite industrielle Revolution kommt! Welche Auswirkungen wird das haben? Welche Chancen winken, welche Risiken drohen? Was geschieht dabei mit den Menschen, was mit der Umwelt? Und was werden Gesellschaft und Politik tun, um die Auswirkungen dieser „neuen digitalen Intelligenz“ für alle bestmöglich zu gestalten? Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Reise in eine Zukunft, die schon längst begonnen hat.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank schmeißt 3.200 Kunden raus

Die Deutsche Bank hat im Handelsbereich die Geschäftsbeziehungen zu 3.200 Kunden eingestellt, wie das Wall Street Journal berichtet. Dadurch sollen Kosten reduziert und die langfristige Stabilität der Bank gesichert werden. Bereits 2015 hatte CEO John Cryan gesagt, dass man sich von der Hälfte der … mehr