Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Müssen wir Angst haben vor einem schlechten ersten Quartal?

Setzen die Banken jetzt zur großen Erholung an? Wohl kaum, dafür fehlen der Börse einfach genügend positive Impulse. Doch die charttechnische Lage hat sich verbessert, das ist nicht zu leugnen. Doch neues Ungemach droht.


Laut Berechnungen von Bloomberg könnten die Investmentbanken weltweit für das erste Quartal im Schnitt einen Umsatzrückgang von 16 Prozent melden. Der Gewinn je Aktie wird wohl um 34 Prozent sinken. Konzerne, die eine signifikante Restrukturierung durchführen, wie Deutsche Bank und Credit Suisse, könnten einen Rückgang beim Gewinn je Aktie von 55 bis 85 Prozent verbuchen, so Bloomberg.

Das zeigt, dass der Weg zur nachhaltigen Profitabilität bei der Deutschen Bank noch sehr lang ist und dass die Anleger Geduld brauchen. Allerdings stellt sich die Frage, wie viel Negatives schon im Aktienkurs eingepreist ist. Die Börse steckt die Meldung am Montagmorgen gut weg, die Aktie der Deutschen Bank gewinnt leicht und steht wieder über 14 Euro. Damit hat sich die charttechnische Situation entspannt, denn der kurzfristige Abwärtstrend könnte bald geknackt werden.

Auf jeden Fall Stopp beachten

Die Aktie ist stark überverkauft und eigentlich reif für eine technische Gegenbewegung. Dies könnte der Fall sein, wenn der kurzfristige Abwärtstrend überwunden wird. Dann könnte es schnell in Richtung 15 Euro gehen. Allerdings sind die Märkte immer noch übernervös, so dass derzeit keine ernsthafte Prognose möglich ist. Spekulativ orientierte Anleger, die investiert sind, bleiben dabei und beachten den Stopp bei 13,20 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank schmeißt 3.200 Kunden raus

Die Deutsche Bank hat im Handelsbereich die Geschäftsbeziehungen zu 3.200 Kunden eingestellt, wie das Wall Street Journal berichtet. Dadurch sollen Kosten reduziert und die langfristige Stabilität der Bank gesichert werden. Bereits 2015 hatte CEO John Cryan gesagt, dass man sich von der Hälfte der … mehr