Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Update Deutsche Bank: So tief wie noch nie zuvor

Nach dem Brexit fällt die Aktie der Deutschen Bank am Montag auf ein neues Rekordtief. Für schlechte Stimmung sorgt eine Studie von JPMorgan.

Kian Abouhossein zählt zu den am besten informierten Analysten für Bank-Aktien. Sein Wort hat demzufolge Gewicht. Nun hat Abouhossein nach dem Brexit die Aktie der Deutschen Bank von „Übergewichten“ auf „Neutral“ abgestuft. Sein Kursziel hat der Experte auf 15 Euro gesenkt.

Die Abstufung und die Kurszielsenkung sind ein schwerer Schlag, denn mit Abouhossein hat einer der letzten Optimisten seine positive Einschätzung geändert.

Der Brexit-Schock hatte am Freitag Bankenwerte in ganz Europa nach unten gerissen. Die Papiere der Deutschen Bank waren am Ende um 14 Prozent eingebrochen. Zuvor waren sie im Verlauf fast bis auf ein Rekordtief gefallen. Das liegt weiter bei 12,69 Euro.

Nur für Mutige

Nach dem Brexit haben viele Anleger das Vertrauen in die Aktie der Deutschen Bank verloren. Aber es steht fest: Die Börsianer werden sich weiterhin voll auf Mario Draghi verlassen können. Der EZB-Chef wird alles in seiner Macht stehende tun, um eine neue Finanzkrise zu verhindern. Deswegen stellt sich die Frage, ob der Crash vom Freitag nicht übertrieben ist. DER AKTIONÄR setzt im Aktien-Musterdepot indes auf die Commerzbank, die charttechnisch etwas stabiler aussieht und deutlich günstiger bewertet ist.

(Mit Material von dpa-AFX)

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