Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Ausbruch! Aber ist die Aktie wirklich schon ein Kauf?

Die Rallye am Aktienmarkt geht am Mittwoch weiter. Einer der Gewinner: die Deutsche-Bank-Aktie. Die Anleger lassen sich ihre Kaufstimmung auch von einem negativen Analystenkommentar nicht vermiesen.

Nach einem kräftigen Plus vom Dienstag liegt die Aktie der Deutschen Bank auch am Mittwoch vorne. Am Vormittag gewinnt das Papier 1,7 Prozent auf 26,69 Euro. Doch das Ende der Rallye ist bald vorbei sein, meint zumindest Alain Tchibozo, Analyst bei Mediobanca. Er hat sein „Underperformer“-Rating für die Aktie bestätigt. Das Kursziel sieht der Experte bei 27 Euro.

Das sieht Kian Abouhossein, bekannter Bankenanalyst der US-Investmentbank JPMorgan, ganz anders. Abouhossein zählt die Aktie der Deutschen Bank zu seinen Top-Picks in der Branche. Das Kursziel sieht der Experte bei 35 Euro.

Korrektur abwarten

Die charttechnische Situation hat sich bei der Deutschen Bank deutlich entspannt. Die Aktie hat den kurzfristigen Abwärtstrend durchbrochen, wobei es sich nicht um einen nachhaltigen Ausbruch handelt. Die Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage fiel sehr stark aus, so dass Anleger sich nicht wundern sollten, wenn es noch mal zu ordentlichen Gewinnmitnahmen kommt. Die Deutsche-Bank-Aktie fiel vor Kurzem unter den Stopp des AKTIONÄR. Mit einem Neueinstieg sollte eine weitere wahrscheinliche Korrektur abgewartet werden.

(Mit Material von dpa-AFX)


Geld = Scheine und Münzen - doch das ist nur die halbe Wahrheit!

Die Wahrheit über Geld

Autor: Brichta, Raimund/Voglmaier, Anton
ISBN: 9783864701269
Seiten: 312
Erscheinungsdatum: 01.10.2013
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit: als Buch und eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden sie hier

Die Wahrheit über Geld? Man kann es in Form von Scheinen oder Münzen anfassen, man verdient es und gibt es aus. Das war es auch schon, oder? Nein, das ist nicht einmal die halbe Wahrheit! Raimund Brichta und Anton Voglmaier graben viel tiefer und stoßen nicht zuletzt auf die Wurzeln der uns seit mittlerweile fünf Jahren beschäftigenden Finanzkrise. Auf dem Weg dahin erklären die Autoren, wie Geld eigentlich in die Welt kommt, welcher Zusammenhang zwischen Vermögen auf der einen und Schulden auf der anderen Seite besteht und warum man unser derzeitiges Weltfinanzsystem niemals nachhaltig und krisenfest ausgestalten kann.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Licht und Schatten

Die Deutsche Bank wird in den USA schon wieder zur Kasse gebeten: Umgerechnet 138 Millionen Euro muss der Konzern für Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor berappen. Bereits im April 2015 hatte das Geldhaus in den USA und Großbritannien 2,3 Milliarden Euro Strafen an die Behörden wegen … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Oxfam klagt an

Die Deutsche Bank hatte im vergangenen Jahr die größten Rechtsrisiken ausgeräumt. Doch jetzt steht ein neuer Vorwurf im Raum: Die Entwicklungsorganisation Oxfam will herausgefunden haben, dass europäische Großbanken mit ihren Gewinnen ähnlich wie einige internationale Konzerne verfahren. Demnach … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das Prinzip Hoffnung

Bei der Deutschen Bank läuft gerade die sechste Kapitalerhöhung seit der Finanzkrise vor zehn Jahren. In der Branche ist der Konzern damit in bester Gesellschaft: Nach Berechnungen von Finanz & Wirtschaft haben Banken rund um den Globus seit dem Jahr 2007 die unvorstellbare Summe von 1.144 … mehr