Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Analysten bleiben bullish für die Aktie

Tag 1 nach dem Zahlen-Schock beginnt für die Aktie der Deutschen Bank mit Gewinnen. Mutige Anleger nutzen den Kursrutsch zum Einstieg. Mehrere Analysten haben ihre Kaufempfehlungen für die Deutsche Bank bestätigt. Die NordLB hat die Aktie der Deutschen Bank sogar aufgestuft.

Weiterhin bullish ist die UBS. Die Schweizer Großbank hat die Einstufung für Deutsche Bank nach überraschend vorgelegten Eckdaten zum vierten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Ertrag und Vorsteuerergebnis hätten auf bereinigter Basis seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Dienstag. Auch im laufenden Jahr sollte das größte deutsche Geldhaus noch einigen Gegenwind spüren. Dennoch habe er seine Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2014 und 2015 unverändert gelassen.

Aktie aufgestuft

Am Montag hatte die NordLB die Aktie der Deutschen Bank von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 32 auf 36 Euro angehoben. Die vorab gemeldeten Zahlen für das Abschlussquartal 2013 spiegelten die fortlaufende Restrukturierung des Instituts wider, schrieb Analyst Michael Seufert in seiner Studie. Erneut sei die Bank aber hinter den Ergebnissen der amerikanischen Konkurrenz zurückgeblieben.

Das Erreichen der Ziele des Strategieprogramms 2015 sei kein Selbstläufer, da die Stärken der Deutschen Bank im Anleihegeschäft mit Schwerpunkt Europa lägen, wohingegen das Institut selbst vorerst mit einem größeren Ertragspotenzial in den USA und im Aktienbereich rechne. Das neue Votum und das neue Ziel begründete der Experte mit einem generell verringerten Risikoabschlag auf Bankenwerte durch die Investoren.

Weiter ein Kauf

Natürlich waren die Zahlen für das vierte Quartal schwach und der Ausblick enttäuschend. Positiv ist allerdings, dass die Deutsche Bank bei ihrem Restrukturierungskurs gut vorankommt. DER AKTIONÄR hält an seiner Kaufempfehlung für den Titel fest. Das Kursziel lautet 47 Euro, der Stopp sollte bei 30,50 Euro gesetzt werden.

Mit Material von dpa-AFX

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