Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Und wieder geht es um Kirch

Die Aktie der Deutschen Bank steht am Montag im Fokus der Anleger. Die Erben des Medienmagnaten Leo Kirch Ermittlungsakten fordert Ermittlungsakten in dem Schadensersatzprozess, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Tausende Dokumente hat die Münchner Staatsanwaltschaft bei der Deutschen Bank zum Fall Leo Kirch beschlagnahmt, schreibt das Blatt. Mails, Vermerke, Vorstandspapiere und andere Unterlagen über den Streit mit Kirch. Bei den Ermittlungen geht es um versuchten Prozessbetruges gegen die Bank, gegen Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen, gegen seine Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer und gegen zwei weitere ehemalige Manager.

Deutsche Bank will widersprechen

Wie die Süddeutsche weiter berichtet, hat die Deutsche Bank gelassen auf die Beschlagnahmung reagiert. Sie weist alle Vorwürfe zurück und will der Akteneinsicht widersprechen.

Chance für Mutige

Die Deutsche-Bank-Aktie notiert am Montagmorgen leicht im Minus. Sollte der Kirch-Prozesse oder eine andere der Rechtsstreitigkeiten positiv für die Deutsche Bank ausgehen, sollte das der Aktie einen ordentlichen Schub geben. DER AKTIONÄR sieht in dem Wert einen Kauf für mutige Anleger und empfiehlt einen Stopp bei 29 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr