Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Bank: Nicht so schlimm wie es aussieht

Es ist wahrlich kein schöner Anblick für die Aktionäre der Deutschen Bank: Die Anteilscheine des Frankfurter Bankenriesen zählen im frühen Handel mit einem Minus von rund zwei Prozent zu den schlechtesten Werten im DAX. Allerdings besteht trotz des deutlichen Kursabschlags kein Grund zur Sorge.

Denn die Aktie der Deutschen Bank wird heute ex-Dividende gehandelt. Allen Anleger, welche die DAX-Titel gestern zum Handelsschluss im Depot hatten, werden ab heute 0,75 Euro pro Anteil gutgeschrieben. Daraus errechnet sich eine Rendite von 2,5 Prozent. In den kommenden Jahren soll die bereits seit längerer Zeit stagnierende Ausschüttung übrigens wieder deutlich steigen.

 

DAX-Titel bleibt ein Kauf
DER AKTIONÄR hält aufgrund der im Branchenvergleich sehr günstigen Bewertung nach wie vor an der Kaufempfehlung für die DAX-Titel fest. Der Stopp sollte bei 24,50 Euro belassen werden.


Weshalb Banken der Vergangenheit angehören

Breaking Banks

Autor:King, Brett
ISBN: 9783864702389
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 04.12.2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden

"Disruption" ist der Begriff der Stunde. Neue Technologien krempeln altbewährte Geschäftsmodelle um und lassen Marktführer zu Verlierern werden. So geschehen in der Musikindustrie, bei Büchern und vielem mehr. Kommen jetzt die Banken dran? Bestsellerautor Brett King untersucht, welche Veränderungen auf den Bankensektor zukommen. Seiner Meinung nach wird dieser "in den nächsten zehn Jahren mehr Veränderung sehen als in den letzten hundert." Ob Cloud-Lending, Neo-Banks, FinTech oder Social Banking: King untersucht die Trends und Möglichkeiten und identifiziert Gewinner, Verlierer und Perspektiven.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Lieber zu Aldi als in die Filiale

Die Bankenwelt befindet sich derzeit im Umbruch. Hielt früher die Verbindung zur Hausbank länger als so manche Ehe, haben Kunden heute durchschnittlich 2,5 Bankverbindungen. Auch die Digitalisierung setzt der Branche zu: Indes besuchen Konsumenten häufiger den Lebensmittel-Discounter um die Ecke, … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Luft für CEO Cryan wird dünn

Deutsche-Bank-CEO John Cryan hat wohl die größten Rechtsrisiken des Konzerns beilegen können. Mit einer Kapitalerhöhung im vergangenen April hat er die Eigenkapitalausstattung des Finanzinstitutes wieder auf eine gesunde Basis gestellt. Vor sieben Monaten hat er zudem eine strategische Kehrtwende … mehr