Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche Bank: Neuer größter Aktionär

Die Deutsche Bank hat nun offiziell einen neuen Großaktionär: Scheich Hamad bin Dschassim bin Dschaber al-Thani aus Katar sicherte sich wie angekündigt einen Anteil von 5,83 Prozent am größten deutschen Geldhaus. Schafft die Deutsche Bank mit Hilfe der Petrodollars die Wende?

Nach früheren Angaben hat die Herrscherfamilie des Golfstaates Katar 60 Millionen Aktien zu 29,20 Euro je Stück erworben und damit rund 1,75 Milliarden Euro investiert. Wie angekündigt will das Scheichtum auch bei der laufenden Kapitalerhöhung teilnehmen.

Dickes Polster

Insgesamt wird die Deutsche Bank nach Abschluss der Kapitalmaßnahmen rund 8,5 Milliarden Euro brutto eingesammelt haben. Damit wird die Kernkapitalquote von 9,5 Prozent auf 12,0 Prozent steigen. Das Institut dürfte damit vorerst alle Bedenken über eine ausreichende Kapitalausstattung beseitigt haben.

Deutsche Bank; Chart;

Info ohne Wert

Die Nachricht über den offiziellen Einstieg des Scheichtums Katar dürfte jetzt keine Auswirkungen auf den Kurs der Deutschen Bank haben. DER AKTIONÄR bleibt daher bei seiner Einschätzung, bis zum Ende der Zeichnungsfrist abzuwarten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Der Basel-IV-Schreck

Die Deutsche Bank hat mit der jüngsten Kapitalerhöhung im April die harte Kernkapitalquote auf 14,1 Prozent hochgeschraubt. Die Bank hat damit nach der HSBC, die auf 14,3 Prozent kommt, in Europa die zweithöchste Kapitalausstattung. Diskussionen um eine zu geringe Kapitaldecke sollten damit … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Gefahr heißt Trump

Die Deutsche Bank ist größte Gläubigerin des US-Präsidenten. Im Hypothekenstreit des vergangenen Jahres wurde das dem Konzern noch als Vorteil ausgelegt. Marktteilnehmer vermuteten wohl zurecht, Trump hätte wegen seiner Geschäftsbeziehungen nach Frankfurt kein Interesse an einer zu hohen Strafe für … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das will die HNA Group wirklich

Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist in Deutschland bis vor kurzem nahezu unbekannt gewesen. Der Einstieg bei der Deutschen Bank im Frühjahr diesen Jahres hat das aber geändert. Die Chinesen haben im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung im April ihren Anteil überraschend auf 9,9 Prozent … mehr