Deutsche Bank
- Stefan Limmer - Redakteur

Deutsche Bank: Im Sog von JPMorgan

Die schlechten Nachrichten für die Deutsche Bank reißen nicht ab. Nach etlichen negativen Analystenkommentaren dürfte nun der schwache Ausblick von JPMorgan für Verkaufsdruck sorgen. Eine wichtige horizontale Unterstützung rückt nun in Fokus.

Die US-Bank rechnet nach einem schwachen ersten Quartal nicht mit einer Besserung im laufenden Jahresviertel. Die Handelsumsätze dürften laut Konzernangaben um 20 Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals 2013 liegen. Ein schwächelndes Geschäft mit Hypotheken und Anleihen hatte JPMorgan bereits den Jahresbeginn verhagelt. Nach Aussagen eines Händlers, dürfte die Nachricht auch den Aktien der Deutschen Bank zusetzten, die auch relativ abhängig vom Anleihenhandel sind.

Mit einem 2015er-KGV von 7 ist die Deutsche Bank sehr günstig bewertet. Fällt die DAX-Aktie unter den horizontalen Widerstand bei 31 Euro, droht ein weiterer Kursrutsch. Investierte Anleger beachten den Stoppkurs bei 30,50 Euro.

(mit Material von dpa-AFX)

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