Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Bank: Das raten die Analysten

Nachdem die Deutsche Bank Anfang der Woche die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres vorgelegt hat, haben mittlerweile die meisten Analysten ihre Gewinnprognosen und Einstufungen überarbeitet. DER AKTIONÄR zeigt auf, ob immer noch die Mehrheit der Experten zuversichtlich gestimmt ist.

Aktuell befassen sich 45 Analysten mit der Aktie des deutschen Marktführers. Davon raten 22 zum Kauf der DAX-Titel. 18 Experten stufen die Papiere mit Halten ein und nur fünf raten derzeit zum Verkauf. Dazu zählt auch Guido Hoymann vom Bankhaus Metzler, der mit einem Kursziel von 23,50 Euro aktuell am pessimistischsten ist. Der Analyst mit dem derzeit höchsten Ziel ist Omar Fall von Jefferies, der den fairen Wert der Deutschen-Bank-Aktie bei 43,02 Euro. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 32,44 Euro.

Zu niedrig bewertet

Auch DER AKTIONÄR sieht den fairen Wert der aktuell mit einem KBV von 0,57 und einem 2015er-KGV von 9 bewerteten Titel deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Mutige Anleger können daher zugreifen. Der Stopp sollte bei 20,50 Euro platziert werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Gefahr heißt Trump

Die Deutsche Bank ist größte Gläubigerin des US-Präsidenten. Im Hypothekenstreit des vergangenen Jahres wurde das dem Konzern noch als Vorteil ausgelegt. Marktteilnehmer vermuteten wohl zurecht, Trump hätte wegen seiner Geschäftsbeziehungen nach Frankfurt kein Interesse an einer zu hohen Strafe für … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das will die HNA Group wirklich

Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist in Deutschland bis vor kurzem nahezu unbekannt gewesen. Der Einstieg bei der Deutschen Bank im Frühjahr diesen Jahres hat das aber geändert. Die Chinesen haben im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung im April ihren Anteil überraschend auf 9,9 Prozent … mehr