Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: Bauarbeiten gehen weiter

Der angekündigte Konzern-Umbau der Deutschen Bank nimmt erste Konturen an. Das Geldhaus trennt sich von mehreren Auslandstöchtern, um die Kapitaldecke zu stärken. Aus banknahen Kreisen erfuhr Bloomberg, die Bank wolle neben dem spanischen Geschäft auch die Unternehmenstochter in Indien verkaufen.

Rechtsstreit beigelegt

In Indien beschäftigt die Deutsche Bank mehr als 11.000 Mitarbeiter, was knapp zehn Prozent aller Beschäftigten entspricht. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Tochter ein Ergebnis von fast 330 Millionen Euro bei gebundenen Assets von 9,78 Milliarden Euro. Bereits 2010 hatte die Deutsche Bank die Hypothekensparte in Indien verkauft, die sie mit der Postbank übernommen hatte.

Fortschritte konnte die die Deutsche Bank auch an der Rechtsfront machen: In den USA zahlt das Geldhaus zusammen mit Wells Fargo und der Royal Bank of Scotland insgesamt 165 Millionen Dollar, um ein Verfahren wegen fauler Hypothekenpapiere im Volumen von 7,55 Milliarden Dollar beizulegen.

Finger weg!

Trotz der jüngsten Hoffnungszeichen bleibt die Aktie der Deutschen Bank vorerst ein rotes Tuch für Anleger. Die geplante Kapitalerhöhung führt zu einer deutlichen Verwässerung der Position der Altaktionäre. Deshalb empfiehlt DER AKTIONÄR die Deutsche Bank zu meiden.

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