Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche Bank: Nach dem Kaufsignal ist vor dem Kaufsignal!

Deutsche Bank 20140722

Die deutschen Banken haben sich zuletzt von ihren Tiefständen erholt. Am Freitag setzten sich Commerzbank und Deutsche Bank sogar zwischenzeitlich mit deutlichem Abstand an die Spitze der DAX-Gewinner. Zum Handelsende hin ging aber den Bank-Bullen etwas die Puste aus.

Besseres Bild

Technisch betrachtet hat sich die Situation bei der Deutschen Bank trotzdem erheblich verbessert. Im Zuge des Kursanstiegs am Donnerstag hatte die Aktie den sechsmonatigen Abwärtstrend nach oben verlassen und damit wieder einmal ein Kaufsignal generiert. Am Freitag folgten auch Anschlusskäufe, die den Kurs in der Spitze auf 27,44 Euro klettern ließen.

Deutsche Bank; Chart;

Allerdings gelang es der Aktie nicht, das Zwischenhoch bei 27,14 Euro auf Schlusskursbasis zu überwinden und damit ein weiteres Kaufargument zu liefern. So müssen die Anhänger der Deutschen Bank bis Montag warten, ob der neuerliche Ausbruch gelingt.

In diesem Fall hätte die Aktie Anschlusspotenzial bis 28,20 Euro. Hier verläuft einerseits eine horizontale Unterstützung, andererseits liegt in diesem Bereich das 23,6%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung zwischen 38,22 (splitbereinigt) und 25,05 Euro.

Sollte die Deutsche Bank auch diese Hürde meistern, wäre die 30-Euro-Marke das nächste Ziel. Neben der psychologischen Komponente ist die Marke aus charttechnischer Sicht interessant. Dort verläuft exakt das 38,2%-Fibonacci-Retracement.

Gewinne laufen lassen

Wer der Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt ist und bei 26 Euro ein Abstauberlimit platziert hatte, liegt mittlerweile knapp einen Euro vorne. Fundamental betrachtet hat die Aktie größeres Potenzial, doch hemmen die immensen Prozessrisiken einen möglichen Kursanstieg. Immerhin gibt es jetzt von der Charttechnikseite wieder positive Signale. Gewinne laufen lassen!

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