Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: „Most Prefered List“ – und jetzt?

Die Aktie der Deutschen Bank notiert heute vorbörslich leicht fester. Rückenwind kommt von einer positiven Analystenstudie. Auch charttechnisch sieht es besser aus.

In einer aktuellen Studie von Kepler Cheuvreux schafft es die Deutsche Bank-Aktie auf die „Most Prefered List“. Analyst Jaques-Henri Haulard empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf, sein Kursziel verbleibt bei 15,10 Euro. „Ich erwarte, dass die neuen Basel IV-Regeln für Banken von den meisten EU-Staaten aufgeweicht werden. Einer der größten Gewinner wäre dann die Deutsche Bank“, so Haulard. „Die aktuell positiven Marktbedingungen für die Branche dürften sich bei der Deutschen Bank in der Bilanz im dritten Quartal zeigen.“

Tradingchance

Zwar hat sich der Kurs der Deutsche Bank-Aktie zuletzt erholt, die strukturellen Probleme sind aber immer noch nicht gelöst. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von nur noch 0,3 ist die Aktie im Branchenvergleich sehr günstig bewertet. Allerdings kann ein niedriger Wert bei der Kennzahl auch ein Hinweis darauf sein, dass die Anleger der Bilanzqualität des Unternehmens nicht trauen. Für langfristig-orientierte Anleger ist die Aktie deshalb noch immer ein No-go. Trader können auf den Schluss des Gaps bei 13,90/15,00 Euro setzen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr