Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche Bank: Das sind die entscheidenden Marken!

Die Aktie der Deutschen Bank hat am Montag ihren Erholungstrend fortgesetzt und mit einem leichten Plus den Handel beendet. Am Dienstag läuft das Papier schon wieder Gefahr, die jüngsten Gewinne abzugeben. Dies hängt aber in erster Linie mit dem Gesamtmarkt zusammen, der unter den schwächeren Vorgaben aus Übersee leiden dürfte.

Kurzfristig orientierte Anleger sollten bei der Deutschen Bank vor allem die Marken von 28 Euro und 30 Euro im Blick behalten. Bei 28,07 und 28,30 Euro verlaufen zwei horizontale Unterstützungen. Sollte dieser Bereich unterschritten werden, ist mit einem schnellen Rückfall auf 27 Euro zu rechnen, wo neben einer weiteren horizontalen Linie die 200-Tage-Linie verläuft. Deren Bedeutung dürfte mittlerweile jedem Anleger bewusst sein.

Deutsche Bank; Chart;

Um ein neues Kaufsignal zu generieren, sollte die Deutsche-Bank-Aktie zunächst einmal die Marke von 29,20 Euro überwinden. Hier liegen zum einen das Zwischenhoch von Anfang Mai, zum anderen das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von 33,42 auf 27,92 Euro. Bei 30,30 Euro verläuft aktuell der kurzfristige steile Abwärtstrend mit einer Steigung von -17 Cent. In zwei Tagen trifft dieser Trend folglich auf die psychologisch wichtige Marke von 30 Euro.

Nichts überstürzen

Wie DER AKTIONÄR bereits mehrfach berichtet hat, hat die Aktie der Deutschen Bank noch reichlich Potenzial. In einem freundlichen Marktumfeld könnten 40 Euro erreicht werden. Geduld ist hier aber gefragt.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank schmeißt 3.200 Kunden raus

Die Deutsche Bank hat im Handelsbereich die Geschäftsbeziehungen zu 3.200 Kunden eingestellt, wie das Wall Street Journal berichtet. Dadurch sollen Kosten reduziert und die langfristige Stabilität der Bank gesichert werden. Bereits 2015 hatte CEO John Cryan gesagt, dass man sich von der Hälfte der … mehr