DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX uneinheitlich - US-Daten wichtiger als Griechenland?

Die Hoffnung der Anleger auf eine Lösung im Griechenlanddrama hat dem DAX am Mittwoch ein Plus von 235 Punkten oder 2,2 Prozent eingebracht. Am Donnerstag dürfte zunächst einmal eine leichte Konsolidierung bevorstehen: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex gegen 8:00 Uhr nahezu unverändert zum Vortag bei 11.177 Punkten.

Zinserhöhung im September ?

Neben dem griechischen Schuldendrama werden die Anleger am Donnerstag vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht blicken, der wegen eines Feiertages nicht am Freitag, sondern bereits am heutigen Donnerstag vorgelegt wird. Von den Daten erhoffen sich die Marktakteure Aufschluss über die weitere Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Gute Daten könnten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September erhöhen.

Stimmungswechsel in Griechenland?

Im Schuldenstreit mit Griechenland geht die Hängepartie derweil weiter. Nun wird offenbar das umstrittene Referendum der Griechen am Wochenende über die Sparforderungen ihrer Geldgeber zum entscheidenden Faktor. Umfragen zufolge soll die Stimmung im griechischen Volk gedreht haben und es mittlerweile eine Zustimmung für den Reformkurs der EU-Partner geben.

11.000 als Unterstützung

Mit dem Kursverlauf am Mittwoch hat der DAX die Marke von 11.000 Zählern als Unterstützung bestätigt. Wie DER AKTIONÄR im täglichen DAX-Check erklärt hat, könnte von diesem Niveau aus ein neuer Anlauf auf den seit April gültigen Abwärtstrend erfolgen. Allerdings werden die Unsicherheiten und damit die Volatilität hoch bleiben. Trading-Positionen sollten immer mit einem Stoppkurs versehen werden.

(mit Material von dpa-AFX)

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