DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX ignoriert Putschversuch in der Türkei - Kurs auf 10.100

Der Putschversuch in der Türkei scheint für die deutschen Anleger schon wieder Schnee von gestern zu sein. Unbeeindruckt von den schrecklichen Geschehnissen in Istanbul und Ankara klettert der DAX in Richtung 10.100 Punkte. Sollte der deutsche Leitindex dieses Niveau verteidigen, könnte es zum Wochenauftakt mit dem Ausbruch über einen wichtigen Widerstandsbereich klappen.

An den türkischen Finanzmärkten beruhigt sich die Lage am Montagmorgen. Die türkische Lira, die am Freitagabend massiv eingebrochen war, kann einen Teil der Verluste wieder gutmachen. Der Future auf den Leitindex der Türkei liegt gerade einmal zwei Prozent im Minus.

xdax

Der XDAX hatte am Freitagabend um 22 Uhr bei 10.029 Punkten. Heute Morgen notiert er etwas überraschend schon wieder bei 10.100 Zählern und damit oberhalb der wichtigen 200-Tage-Linie. Bei 10.108 liegt ferner das alte Ausbruchsniveau von März dieses Jahres, bei 10.104 die obere Kante des Brexit-Gaps. Ein Anstieg über diesen Bereich käme einem starken Kaufsignal gleich und würde Potenzial bis 10.370 Zähler freischaufeln. Im besten Fall wird das Hoch von April angetestet.

Bullen-stark

Dass der DAX die Ereignisse in der Türkei scheinbar mühelos wegsteckt ist bester Beleg dafür, dass der Markt nach oben will. Sollte die Berichtssaison einigermaßen zufriedenstellend verlaufen, ist für den DAX bis Ende des Sommers durchaus ein Anstieg bis 10.500 möglich. DER AKTIONÄR ist long im DAX-Turbo mit der WKN DG0KP5 seit 10,05 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

DAX: Jetzt droht der freie Fall

Zum Wochenausklang steht der DAX massiv unter Druck. Der anhaltend starke Euro, der Auto-Skandal und der Verfall der Optionen an den internationalen Terminbörsen sorgen für fallende Kurse. Mit dem Rutsch unter die wichtige charttechnische Marke bei 12.316 Punkten wurde ein weiterer Abverkauf … mehr