DAX
- Michael Schröder - Redakteur

DAX-Check: Wichtige Handelsmarken und Hintergründe zum Griechen-Poker

Die griechische Regierung hat gestern zum zweiten Mal binnen weniger Tage Gespräche über den Umgang mit ihren Milliardenschulden platzen lassen. Die Eurogruppe hat nun eine Frist bis Ende der Woche gesetzt, um die Verlängerung des aktuellen Programms zu beantragen. Der DAX reagierte mit Verlusten.

Die Griechen lehnen eine Verlängerung der Hilfen ab, die Verhandlungen sind gescheitert. Dem Land läuft die Zeit davon. Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis fordert mehr Flexibilität – und einen neuen Vertrag. Die Euroguppe setzt eine Frist bis Ende der Woche.

Die fortgesetzte Zuspitzung des griechischen Schuldendramas belastet den deutschen Aktienmarkt am Dienstag. Im frühen Handel sackte der DAX auf 10.765 Zähler ab.

Im weiteren Handelsverlauf konnte sich der Index zwar wieder von diesen Tiefstständen lösen. Der DAX Turbo-Bull mit der WKN CC6 M7S wurde im frühen Handel jedoch ausgestoppt. Vor einem Neueinstieg wird die weitere Entwicklung des griechischen Schuldendramas abgewartet.

Wie geht es weiter? DER AKTIONÄR setzt auf eine Einigung – in welcher Form auch immer – im Streit mit Griechenland und damit auf mittelfristig weiter steigende Kurse beim DAX. Kurzfristig dürfte die Volatilität aber wieder zu nehmen. Bei 10.810, 10.600 und 10.500 Punkten beziehungsweise bei 10.454 Zählern, wo noch ein Gap zu schließen wäre, warten die nächsten Unterstützungen. Mit dem nachhaltigen Sprung über 11.000 Zähler würde ein Kaufsignal generiert.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

 

 

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

DAX bereitet Schmerzen - Ende der Trading-Range?

Der Anstieg auf 12.840 Punkte ist dem DAX am Vortag nicht gut bekommen. Einen Tag später notiert der deutsche Leitindex schon wieder unterhalb der Marke von 12.700 Zählern. Neben der Gewinnwarnung von Schaeffler drücken die gescheiterte STADA-Übernahme und die auf Eis gelegten Fusionspläne bei … mehr
| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Schlafwagenbörse - schlechtes Zeichen für den DAX?

Aus Trader-Sicht ist der DAX ein einziges Trauerspiel. Seit beinahe zwei Monaten pendelt das wichtigste deutsche Aktienbarometer zwischen 12.500 und 12.900 Punkten - zuletzt hat sich die Range noch enger zusammengezogen. Anleger müssen wahrscheinlich noch etwas geduldig sein, bis ein stärkerer Move … mehr