Nintendo
- Benedikt Kaufmann

Dank Pokémon Go: Nintendo findet reißenden Absatz

Der Pokémon-Hype hat übergreifend positive Wirkung auf die Marke Nintendo. Der Videospielkonzern meldete für August sehr gute Verkaufszahlen seiner Hardware.

Besonders die Handheld-Konsole 3DS verkaufte sich gegenüber dem Vorjahr um 83 Prozent mehr. Ein unglaublich begehrtes handliches Gerät ist auch das neue Pokémon Go Plus, ein Bluethooth Gadget, dass den Spielern dabei hilft die begehrten Poké-Monster zu finden. Bereits wenige Stunden nach dem Verkaufsstart waren in den USA und in Japan sämtliche Geräte ausverkauft.

Im Bereich des Handheld-Gaming hat Nintendo seit Jahren die Nase vor seinen Konkurrenten. Problematisch bleibt das Segment der klassischen Spielekonsolen. Vermutlich schon im Oktober wird die neue Nintendo NX vorgestellt. Bei der neuen Konsole sollte Nintendo unbedingt Online-Gaming besser integrieren, nachdem die Wii U auf eine Einbettung von Online-Diensten verzichtet hatte. Dies war der Hauptgrund weshalb unter anderem Electronic Arts ihre Spieleentwicklung für die Wii U eingestellt hat. Bisher wurde die neuste Konsolen Generation nur 13 Millionen mal verkauft. Im Vergleich zu den 101 Millionen verkauften Exemplaren des Vorgängers ist die Wii U somit ein regelrechter Ladenhüter. Von der Nintendo NX wird wesentlich mehr erwartet.

Gute Chancen bei hohem Risiko

Sollte die Nintendo Hardware, sich weiterhin gut verkaufen und der Ausflug Super Marios auf das Smartphone kein Einzelfall bleiben, kann der Hype zum anhaltenden Aufwärtstrend werden. Die Nintendo Aktie bietet gute Chancen aber auch hohe Risiken. Neueinsteiger sollten eine Berühigung abwarten.


 

Gierig. Verliebt. Panisch.

Autor: Jessica Schwarzer
ISBN: 9783864702143
Seiten: 240
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Der größte Feind eines jeden Anlegers schaut ihm jeden Morgen aus dem Spiegel entgegen. Lernen Sie jetzt, wie Sie sich auf dem Weg zum Wohlstand nicht mehr selbst im Weg stehen! Unsere Psyche spielt uns gerne Streiche. Auch an der Börse stolpern wir regelmäßig über mentale Fallstricke. Sind wir im Plus, wollen wir dieses Gefühl konservieren – und verkaufen viel zu früh. Sind wir im Minus, wollen wir es nicht wahrhaben und bleiben auf Verlusten so lange sitzen, bis aus einem kleinen Minus ein dicker Krater im Depot geworden ist. Keine Bange – so geht es den meisten. Schuld sind Emotionen wie Gier, Panik, Verliebtheit oder Ignoranz, die auch vor unserem Geld nicht haltmachen. Handelsblatt-Journalistin Jessica Schwarzer zeigt in ihrem neuen Buch, in welche Psychofallen Anleger am häufigsten tappen und mit welchen Mitteln sie sich vor sich selbst schützen können.

 

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: