Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Cryans Nachfolger laufen sich warm bei Deutscher Bank

Bei der Deutschen Bank scheint sich eine wichtige Personalentscheidung anzubahnen. Glaubt man verschiedenen Medienberichten, so wird bald der Stuhl von Jeffrey Urwin frei. Urwin, der in der Öffentlichkeit relativ unbekannt ist, leitet seit 1. Januar 2016 die Investment-Banking-Sparte.

Das Rennen um die Nachfolge von CEO John Cryan könnte vorzeitig eröffnet werden, wenn Urwin tatsächlich in den Vorruhestand geht. Denn es ist eher unwahrscheinlich, dass Cryan nach Ablauf seines Fünf-Jahres-Vertrages 2020 bei der Deutschen Bank bleibt. Da die Investment-Sparte immer noch als Prestigesegment des Konzerns gilt, kann sich ihr Chef gute Chancen auf den Vorstandsposten ausrechnen. Als möglicher Nachfolger von Urwin wird derzeit der Finanzvorstand Markus Schenk gehandelt.

Zugreifen

Nachdem der Schock über den Milliardenverlust 2016 verdaut ist, dürfte es bei der Aktie bald wieder nach oben gehen. Die größten Rechtsrisiken sind bei der Deutschen Bank beigelegt und steigende Zinsen sollten den nötigen Rückenwind geben. Mit einem KGV von 12 ist die Bank im Peer-Group-Vergleich nicht billig, für 2018 erwarten Analysten allerdings einen Wert von nur 8. Die nächste wichtige Unterstützung liegt bei 17,30 Euro. DER AKTIONÄR sieht mittelfristig ein Kursziel von 22,00 Euro, bei 16,40 Euro sollte ein Stopp platziert werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: