Continental
- Maximilian Völkl

Chart-Check Continental: Die letzte Bastion

Im starken Marktumfeld zählt die Aktie von Continental am Donnerstag zu den schwächeren Werten im deutschen Leitindex. Aus charttechnischer Sicht wird die Situation damit immer spannender. Nach wie vor kann sich der DAX-Titel nicht aus dem kurzfristigen steilen Abwärtstrend befreien.

Ende November notierte die Conti-Aktie nur knapp unterhalb des Allzeithochs bei 234,15 Euro. Seitdem geht es mit den Papieren des Autozulieferers allerdings abwärts. Derzeit notiert der Titel an der wichtigen 180-Euro-Marke. In diesem Bereich verläuft die untere Begrenzung des langfristigen Seitwärtskorridors. Sollte diese Unterstützung nicht halten, drohen weitere Verluste bis in den Bereich von 160 Euro. Bei einer Trendwende dürfte jedoch auch die 200-Euro-Marke schnell wieder in das Visier der Aktie rücken.

In einem freundlichen Marktumfeld sollte Continental ohnehin wieder den Weg nach oben finden. Der Konzern ist für potenzielle Zukunftstrends wie dem autonomen Fahren oder mehr Sicherheit im Auto gut aufgestellt. Zudem waren die jüngsten Daten des französischen Rivalen Michelin gut. Dies deute darauf hin, dass global agierende Reifenhersteller offenbar solide ins neue Jahr gestartet seien, erklärte Analyst David Lesne von der UBS zuletzt. Continental und Michelin seien in der Branche auch seine bevorzugten Werte. Die Einstufung für den DAX-Konzern lautet „Buy“ mit einem Kursziel von 245 Euro.

An Bord bleiben

An der 180-Euro-Marke dürfte sich entscheiden, wohin die Reise in den nächsten Wochen geht. Nachdem das Kauflimit des AKTIONÄR zuletzt erreicht wurde, bleiben Anleger nun an Bord. Kurse über 200 Euro sind möglich. Der Stopp sollte bei 150 Euro platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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