Continental
- Jochen Kauper - Redakteur

Continental: Zukäufe machen Sinn – Aktie bleibt Standardinvestment im Autosektor

Der Autozulieferer Continental hat sich in den letzten Tagen mit zwei Zukäufen verstärkt.  Zum einen wurde der US-Rennreifenhersteller Hoosier Racing Tire übernommen, zum anderen strebt Conti die Mehrheit an dem auf Flottenmanagement-Lösungen spezialisierten US-Unternehmen Zonar Systems an. Über die Höhe des Kaufpreises sei in beiden Fällen Stillschweigen vereinbart worden, hieß von Seiten Continentals. Hoosier Racing Tire aus dem Bundesstaat Indiana hat den Angaben zufolge rund 500 Mitarbeiter. Zonar mit Sitz in Seattle kommt demnach auf 330 Mitarbeiter.

Daimler & Conti

Bei Zonar hatte sich vor einem guten Jahr bereits der Autobauer Daimler eingekauft. Conti wird nun 81 Prozent der Anteile übernehmen, Daimler hält die restlichen 19 Prozent. Zonar Systems bietet unter anderem Systeme an, mit deren Hilfe Firmen ihre Fahrzeuge orten können. Der Abschluss dieses Kaufs soll bis zum Jahresende erfolgen.

 

Kauflimit platzieren

Die beiden Zukäufe passen ins Bild. Conti stellt peu a peu die Weichen für die Zukunft. Das Geschäft läuft ohnehin gut, vor kurzem wurde die Prognose nach oben angehoben.

Dennoch hat sich das Chartbild zuletzt etwas eingetrübt. Die Unterstützung bei knapp 180 Euro hat nicht gehalten. Die nächste stärkere Auffanglinie wartet bei 170 Euro auf die Aktie. Anleger versuchen mit einem Kauflimit bei 168 Euro zum Zug zu kommen. Bildet die Conti-Aktie wieder einen Aufwärtstrend aus und knackt die Marke von 200 Euro, wird die Position prozyklisch ausgebaut. Der Stoppkurs wird von 165 Euro auf unterhalb des Jahrestiefs bei 160 Euro gesenkt.

 

 


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode

Autor: John F. Wasik
ISBN: 9783864702471
Seiten: 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

John Maynard Keynes ist einer der einflussreichsten Volkswirte des 20. Jahrhunderts. Kaum bekannt ist hingegen, dass er auch einer der kompetentesten und innovativsten Investoren war.

John F. Wasik zeigt uns einen weitgehend unbekannten John Maynard Keynes. Wir erfahren, wie seine volkswirtschaftliche Ansichten sein Anlageverhalten beeinflusst haben und umgekehrt. So wandelte er sich vom Rohstoffspekulanten zum Value-Investor. Wasik arbeitet heraus: Keynes’ Einsichten zu Buy and Hold, Diversifikation oder den Vorzügen von Dividenden-Aktien sind zeitlos und sollten auch von Anlegern des 21. Jahrhunderts zur Kenntnis genommen werden. Nicht umsonst hat er großen Einfluss auf Star-Investoren wie Warren Buffett und George Soros ausgeübt. Zeit für einen Blick auf den Investor Keynes.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

WiWo: Das ist nur ein Einmaleffekt bei Continental

Die Wirtschaftswoche erklärt, der Vorstand der Continental AG hat die im August angehobenen Ziele für das Gesamtjahr wieder gesenkt, weil Kartellverfahren, Gewährleistungsansprüche, höhere Ausgaben für die Forschung sowie der erdbebenbedingte Ausfall eines japanischen Zulieferbetriebes mit … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: Continental schockt und bietet dennoch Hoffnung

Börse Online erklärt, der Vorstand der Continental AG hat in diesem Jahr zweimal die Gewinn-Ziele für das Gesamtjahr angehoben. Wegen zusätzlicher Belastungen von fast einer halben Milliarde Euro senkte er diese Prognose nun wieder. Der Forecast für den Umsatz bleibt jedoch bestehen. Der … mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

Continental: Alles halb so schlimm?

Continental kassierte am Montagabend seine Gewinnprognose. Das operative Ergebnis im Autozuliefergeschäft werde um rund 480 Millionen Euro schwächer ausfallen als bislang erwartet. Nachdem der Autozulieferer vorher zwei Mal die Zahlen leicht nach oben revidiert hatte, war das für alle Aktionäre … mehr