Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank und Deutsche Bank: Kaufen, verkaufen!

Nach heftigen Verlusten vom Dienstag ist es auch im frühen Mittwochshandel ungemütlich an der Börse. Dabei ignorieren die Anleger eine überaus positive Studie zur Commerzbank-Aktie. Eine negative Studie gibt es zur Deutschen Bank.

Die französische Großbank Société Générale hat die Einstufung für die Commerzbank auf „Kaufen“ mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Wegen der zuletzt verbesserten Gewinn- und Kapitalsituation bei vielen europäischen Banken sehe er die Branche inzwischen positiver, schrieb Analyst Philip Richards in einer Sektorstudie vom Dienstag. Er favorisiere Banken mit guter Kapitalausstattung.

Deutsche Bank „verkaufen“

Hingegen sieht die Richards keine Kurschancen für die Deutsche-Bank-Aktie. Anleger sollten die Aktie verkaufen, meint der Experte. Das Kursziel sieht er bei 25 Euro. Wegen der zuletzt verbesserten Gewinn- und Kapitalsituation bei vielen europäischen Banken sehe er die Branche inzwischen positiver, so Richards. Er favorisiere Banken mit guter Kapitalausstattung. Weiterhin skeptisch sehe er außer der Deutschen Bank noch BBVA, Credit Suisse und Nordea, deren Geschäftsmodelle vor Herausforderungen stünden.

Nur für Trader

Die Situation am Markt hat sich auch am Mittwochmorgen nicht sonderlich beruhigt. In den kommenden Tagen ist mit weiterer erhöhter Volatilität zu rechnen. Nach Einschätzung des AKTIONÄR sind die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank auf dem aktuellen Niveau klar unterbewertet. Solange der Markt aber derart volatil ist, eignen sich die beiden Aktien nur zum Traden – und hier bevorzugt DER AKTIONÄR die Commerzbank.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank und Commerzbank: Viel zu teuer

Das Referendum in Italien am kommenden Sonntag sorgt an den Märkten für Nervosität. Nicht nur italienische Bankaktien wurden in den vergangen Tagen abverkauft. In Deutschland standen auch die Commerzbank und die Deutsche Bank auf der Abschussliste der Anleger. Egal wie die Abstimmung in Italien … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Ausgestoppt!

Das Referendum in Italien wirft seine Schatten voraus: Am nächsten Sonntag stimmen die Südländer über eine Verfassungsreform ab und damit über die politische Zukunft von Premier Matteo Renzi. Scheitert die Abstimmung, könnte Renzi zurücktreten. Die eurokritische Partei 5-Sterne liegt derzeit in … mehr